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Frauen 1

Frauen 1 Landesliga Nord Saison 2017/2018

 

Damen 1 machen es mal wieder spannend

Mehr Spannung geht kaum: Nach packendem Spielverlauf haben die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn beim MTV Stadeln einen Lastminute-Sieg geholt und mit dem 30:29 (13:15) einen Meilenstein in Richtung Meisterschaft in der Landesliga Nord geschafft. Die Gäste kämpften beim Tabellenzweiten von der ersten Minute an. Weil viele Spielerinnen krankheitsbedingt angeschlagen ran mussten, wechselte Trainer Peter Mesiarik häufig durch, doch alle von der Bank fügten sich bestens ein. Die Partie verlief im ersten Abschnitt zunächst ausgeglichen. Die Führung wechselte, Freising-Neufahrn lag noch mit 11:10 in Front. Dann aber folgte die beste Phase des MTV Stadeln. Die Gäste machten jetzt einige Abschlussfehler, unter anderem kamen gleich vier Pässe an den Kreis zu Monika Eisgruber nicht an. Dies wurde von den Gastgeberinnen konsequent ausgenutzt, nach vier Gegentoren in Folge lag Freising-Neufahrn mit 11:14 zurück, zur Pause stand es 13:15. Bis zum 17:19 blieb man im zweiten Abschnitt im Hintertreffen. Mesiarik änderte die Abwehr auf eine 5:1-Variante gegen die robusten und körperlich größeren Kontrahentinnen. Simone Frachet störte jetzt mit großem Kampf deren Angriffsbemühungen. Nach vorne zog Sabine von Bechen die Fäden und harmonierte besonders mit ihrer Schwester Monika Eisgruber. Auch die anderen Mädels steigerte sich enorm und so wurde aus dem Rückstand nach 45 Minuten eine 24:22 Führung. Das bedeutete aber längst noch nicht die Entscheidung, Stadeln war nicht umsonst bis dato eine Macht zu Hause. Der Ligazweite schaffte beim 28:28 den Ausgleich und kam mit einem weiteren Treffer knappe drei Minuten vor dem Ende sogar zur 29:28 Führung. Die HSG-Frauen blieben auch in dieser Phase ruhig und ließen sich nicht beirren. Bei noch 40 Sekunden Restzeit schaffte man den Ausgleich und ganze acht Sekunden vor dem Abpfiff kam der Ball noch einmal in die eigenen Reihen. Sabine von Bechen passte auf Melanie Lerch und die traf mittels Heber zum umjubelten Sieg.

Die Tore: Monika Eisgruber (6), Melanie Lerch (5), Sabine von Bechen (5), Lisa Sigl (5/3), Anna Sophia Meyerhofer (3), Simone Frachet, Fjolla Haska, Theresa Obermeier, Saskia Dötterl, Christina Schredl und Nora Biesenthal. (hz)

Nächster Sieg für die Damen 1

Nach einer über weiter Strecken überragenden Leistung dürfen sich die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn über den nächsten Sieg freuen. Sie gewannen gegen die HC Sulzbach-Rosenberg mit 31:22 (20:11) und festigten damit ihre Tabellenführung in der Landesliga Nord. Zu Beginn dauerte es ein bisschen, ehe man in die Begegnung fand, erst nach guten drei Minuten fiel das 1:0 durch Monika Eisgruber. Die HSG stand in der Defensive bärenstark und hatte mit Melanie Schild wieder einen großen Rückhalt im Tor. So trafen die Gäste nach achteinhalb Minuten erstmals zum 1:2 aus ihrer Sicht. Ab dem 4:3 für Freising-Neufahrn dominierte der Ligaprimus komplett. Sabine von Bechen nahm den Spielaufbau in die Hand, ließ sich auch nicht davon beirren, dass sie zeitweise in kurze Deckung genommen wurde. Aus dem Rückraum zeigte Anna Sophia Meyerhofer, was sie drauf hat. Sie ballerte aus der Ferne wuchtig in den Kasten, verwandelte auch vom Kreis. In dieser Phase traf sie dreimal nacheinander für ihre Mannschaft, am Ende hatte sie starke acht Tore in der Bilanz. Aber auch Melanie Lerch kämpfte wie gewohnt, markierte das 8:4 über Außen und sorgte immer wieder für Gefahr beim Gegner. Im Kasten stand jetzt Rosalie Amanze, die gleich einmal einen Siebenmeter parierte. Der Vorsprung wuchs praktisch im Minutentakt. Über ein 13:7 baute Freising-Neufahrn diesen auf 16:9 und schließlich 20:11 zur Halbzeitpause aus. Im zweiten Abschnitt ging es munter weiter, die ersten drei Treffer gehörten den Gastgeberinnen. Angesichts der hohen Führung kam zwar ein bisschen Hektik auf und manche Chance wurde leichtfertig vergeben. Doch meist lief der Ball flüssig durch die eigenen Reihen, Lisa Sigl zeichnete sich durch einige gute Anspiele aus, wovon etwa Monika Eisgruber am Kreis profitierte. Peter Mesiarik durfte sich schon bald den Luxus erlauben, munter durchzuwechseln und auch den Spielerinnen von der Bank Zeit auf dem Feld zu geben. In der Abwehr packte Freising-Neufahrn weiter gut zu, ließ Sulzbach-Rosenberg immer wieder verzweifeln. Ab dem 24:12  blieb der Vorsprung konstant und erst in der Schlussphase durften die Gäste noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Das Fazit von Peter Mesiarik: „Wir haben heute generell eine super Leistung gezeigt, ich muss da allen Mädels großen Respekt zollen. Sehr stark war diesmal Anna Sophia Meyerhofer, sie hat ihre wohl beste Leistung im HSG-Trikot abgeliefert.“ Wenn man weiter so mache, sehe es sehr gut mit dem Titel am Saisonende aus.

 

Die Tore: Anna Sophia Meyerhofer 8, Melanie Lerch 7/1, Monika Eisgruber 4, Sabine von Bechen 4/2, Lisa Sigl 3, Nora Biesenthal 2, Saskia Dötterl 2 und Christina Schredl. (hz)

Damen 1 mit starker Leistung gegen Obertraubling

Einen perfekten Spieltag erlebten die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn. Sie gewannen nach einer starken zweiten Hälfte deutlich mit 31:21 (11:11) beim SV Obertraubling. Währenddessen ließen die anderen Teams aus dem oberen Feld der Landesliga Punkte, so dass die HSG jetzt auf dem zweiten Rang steht, von den Minuspunkten her gleichauf mit Spitzenreiter Stadeln. Anfangs kam Freising-Neufahrn überhaupt nicht ins Spiel. Ohne Harz hatte vor allem der Rückraum riesige Schwierigkeiten und die technischen Fehler häuften sich. 0:5 lagen die Gäste nach sechs Minuten bereits im Rückstand, ehe es besser wurde. Keiner ließ nach dem schwachen Auftakt den Kopf hängen, lobte Trainer Peter Mesiarik: „Sie haben teils gegen sich selbst gespielt, aber immer ihr Bestes gegeben.“ Die HSG-Truppe näherte sich heran, beim 7:8 war es nur noch ein Tor und mit dem 9:9 durch Anna Sophia Meyerhofer schaffte man den Ausgleich. Sabine von Bechen kontrollierte dabei das Spiel ihrer Truppe, während auf Außen Melanie Lerch überragte. Sie war die beste Frau auf dem Platz und hatte am Ende elf Treffer auf dem Konto. Beim Stand von 11:11 wurden die Seiten gewechselt und im zweiten Abschnitt drehte Freising-Neufahrn weiter auf. Die Defensive zeigte sich stabil, Simone Frachet nahm zudem mittels kurzer Deckung die beste Gegnerin gut aus der Partie. Auch Torfrau Melanie Schild hatte mit einer Abwehrquote von über 50 Prozent einen großen Anteil daran, dass ihre Truppe gleich einmal auf 14:11 davon zog und danach stets in Front blieb. Aus dem Rückraum kämpften Anna Sophia Meyerhofer, Fjolla Haska sowie Christina Schredl und zeigten immer wieder gute Aktionen. Die stärkste Phase kam nach dem 19:16. Jetzt dominierte die HSG komplett und traf siebenmal in Folge zum 26:16. Damit war zehn Minuten vor dem Abpfiff die Entscheidung gefallen und Freising-Neufahrn durfte sich über den nächsten Auswärtssieg freuen. Das Fazit von Peter Mesiarik: „Die Mädels haben bewiesen, dass sie auch kämpfen können, wenn es einmal nicht so gut läuft. Das macht mich schon stolz.“  Die Tore: Melanie Lerch 11, Lisa Sigl 6/4, Anna Sophia Meyerhofer 4, Monika Eisgruber 3, Sabine von Bechen 2, Saskia Dötterl 2, Fjolla Haska, Katharina Haberl und Nora Biesenthal. (hz)

Nächster Auswärtssieg für die Damen 1

Vor allem dank einer starken Abwehrleistung verdienten sich die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn den nächsten Sieg. Beim MHV Schweinfurt siegte der Landesligist sicher mit 19:12 (10:7). Nach der langen Fahrt taten sich die HSG-Frauen zunächst schwer. Dazu kam, dass in Schweinfurt Harz verboten war, das sorgte im Angriffsspiel für Unsicherheit, der Ball flutschte das eine oder andere Mal durch die Finger der Gäste. Zudem musste man bereits nach einer knappen Viertelstunde mit eine Schockmoment zurechtkommen. Simone Frachet verletzte sich am Daumen, konnte fortan nur noch in der Abwehr mitwirken. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, bis zum 7:7 spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Dann aber kam eine starke Phase von Freising-Neufahrn. Bis zur Pause traf man drei Tore nacheinander zur 10:7 und kurz nach Wiederanpfiff erhöhte die starke Christina Schredl auf 11:7. Zusammen mit Saskia Dötterl überzeugte der Neuzugang auf der rechten Seite, vor dort kamen die meisten Impulse nach vorne. Nach gut 40 Minuten beim Stand von 13:10 für die HSG „verabschiedete“ sich Monika Eisgruber nach ihrer dritten gelben Karte, die gleichzeitig rot bedeutete. Das weckte den Kampfgeist der Gäste aber nur weiter. Trotz ihrer Verletzung übernahm Frachet das Kommando in der Defensive und Freising-Neufahrn konnte sich auf Torfrau Melanie Schild verlassen. Sie zeigte starke Paraden, wehrte über 60 Prozent der gegnerischen Würfe ab. Der Vorsprung wuchs weiter an, mit einem Siebenmeter erhöhte Anna Sophia Meyerhofer auf 16:11, das bedeutete praktisch schon die Vorentscheidung. Auch die letzten drei Tore gehörten der HSG-Truppe, Christina Schredl sorgte wenige Sekunden vor dem Abpfiff mit ihrem vierten Treffer für den Schlusspunkt. Trainer Peter Mesiarik: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. Die Mädels haben sich nie aufgegeben, jeder hat für den anderen gekämpft.“

Die Tore: Melanie Lerch 7/5, Christina Schredl 4, Saskia Dötterl 3, Fjolla Haska 2, Anna Sophia Meyerhofer 2/1 und Monika Eisgruber. (hz)

Damen 1 mit nächstem Auswärtssieg

Nach einer vor allem im kämpferischen Bereich hervorragenden Leistung dürfen sich die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn über einen klaren 31:21 (16:13) Sieg beim HSV Bergtheim II freuen. Damit bleiben sie mit jetzt 8:4 Zählern in Schlagdistanz zum Spitzenbereich der Landesliga. Anfangs klappte es noch nicht so gut, in der ersten Viertelstunde lag die Fehlerzahl im oberen Bereich. So blieb es ausgeglichen, bis zum 9:9. Dann steigerte sich die HSG kollektiv, alle kämpften und machten Druck aufs gegnerische Tor. Schon bis zur Pause gab es eine 16:13 Führung, die Freising-Neufahrn bald darauf auf 22:16 ausbaute. Trainer Peter Mesiarik lobte alle Feldspielerinnen, ganz besonders hob er Torfrau Melanie Schild hervor: „Mit 25 gehaltenen Bällen hatte die Meli einen großen Anteil am Sieg.“ Auch die Abwehr stand und in den gesamten zweiten 30 Minuten gab es nur noch zwei technische Fehler. So brachten die Gäste die Partie über ein 26:18 bis zum 31:21 sicher nach Hause. Beste Torschützin war diesmal Melanie Lerch über Außen mit acht Treffern, aber auch aus dem Rückraum zeigten sich Anna-Sophia Meyerhofer oder Fjolla Haska immer wieder gefährlich. Mesiarik sprach als Fazit von einem „Riesentag“ seiner Mannschaft. Die Tore: Melanie Lerch 8, Lisa Sigl 6/4, Anna-Sophia Meyerhofer 6, Monika Eisgruber 3, Simone Frachet 3, Fjolla Haska 3 und Christina Schredl 2.

1. Damen bricht Heimfluch

Der Heimfluch ist gebrochen. Erstmals gewannen die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn in dieser Landesligasaison zu Hause und taten sich dabei gegen die SG Kunstadt-Weidhausen leicht. Am Ende stand es 32:15 (15:6) für die Frauen aus der Domstadt, die mit jetzt 6:4 Zählern den Blick nach oben richten können. Mit einer solchen Leistung wird es für die bislang sieglosen Gäste schwer, in der Landesliga zu bleiben. Schon der Beginn gehörte ganz klar der HSG-Truppe. Der Angriff passte, es gab viele schöne Spielzüge nach vorne. Dabei profitierte man allerdings auch von der löchrigen SG-Defensive, Fjolla Haska oder auch Melanie Lerch konnten dabei praktisch ungestört durchmarschieren. Dazu wurde Freising-Neufahrn nach Gäste-Fehlern zu Gegenstößen eingeladen. Nach knapp acht Minuten stand es 7:0 für die Mannschaft von Trainer Peter Mesiarik, zu diesem Zeitpunkt hatte sein Kollege schon die Auszeit genommen. Nach 10.42 Minuten dann klingelte es erstmals im Kasten der gut aufgelegten HSG-Torfrau Melanie Schild zum 7:1. Im Anschluss gab es die erste rote Karte für Kunstadt-Weidhausen nach einem Foul, eine recht harte Entscheidung. Die Gastgeberinnen machten erst einmal konzentriert weiter und erhöhten bis auf 10:2. In der Folge aber ließ man etwas nach, es gab zudem diverse Pfiffe gegen Freising-Neufahrn, sei es wegen Schritte oder Stürmerfoul. Mesiarik wechselte zudem munter durch, gab den Spielerinnen von der Bank Einsatzzeit. Die Gäste aber waren weiterhin zu schwach. Nach dem 12:4 zog die HSG bis zur Pause das Tempo an, Christina Schredl konnte sich mit schönen Treffern zweimal in die Schützenliste eintragen. Beim Stand von 15:6 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem 16:6 durch Monika Eisgruber erhöhte sich die Fehlerzahl zunächst, es dauerte ganze sechs Minuten bis zum nächsten Treffer, den Nora Biesenthal erzielte. In der Defensive blieb Freising-Neufahrn weiter eine Bank. Die Mädels verschoben gut, gingen immer wieder aggressiv zum Gegner. Die Gäste wussten sich hinten dagegen oftmals nur mit Fouls zu helfen. Als Konsequenz folgte nach 41 Minuten die zweite rote Karte. Dazu gab es diverse Siebenmeter für die HSG, Lisa Sigl zeigte sich dabei nervenstark und verwandelte allesamt. Durch schnelles Spiel erhöhte sich der Vorsprung ab dem 18:9 Tor um Tor, 26:11 stand es zehn Minuten vor dem Ende und in der Schlussphase überrannte man den sich aufgegebenen Kontrahenten. Die Tore: Lisa Sigl 7/5, Fjolla Haska 6, Theresa Obermeier 4, Monika Eisgruber 3, Melanie Lerch 3, Nora Biesenthal 3, Simone Frachet 2, Christina Schredl 2, Anna Sophia Meyerhofer und Saskia Dötterl. (hz)

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