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Nächster Auswärtssieg für die Damen 1

Vor allem dank einer starken Abwehrleistung verdienten sich die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn den nächsten Sieg. Beim MHV Schweinfurt siegte der Landesligist sicher mit 19:12 (10:7). Nach der langen Fahrt taten sich die HSG-Frauen zunächst schwer. Dazu kam, dass in Schweinfurt Harz verboten war, das sorgte im Angriffsspiel für Unsicherheit, der Ball flutschte das eine oder andere Mal durch die Finger der Gäste. Zudem musste man bereits nach einer knappen Viertelstunde mit eine Schockmoment zurechtkommen. Simone Frachet verletzte sich am Daumen, konnte fortan nur noch in der Abwehr mitwirken. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, bis zum 7:7 spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Dann aber kam eine starke Phase von Freising-Neufahrn. Bis zur Pause traf man drei Tore nacheinander zur 10:7 und kurz nach Wiederanpfiff erhöhte die starke Christina Schredl auf 11:7. Zusammen mit Saskia Dötterl überzeugte der Neuzugang auf der rechten Seite, vor dort kamen die meisten Impulse nach vorne. Nach gut 40 Minuten beim Stand von 13:10 für die HSG „verabschiedete“ sich Monika Eisgruber nach ihrer dritten gelben Karte, die gleichzeitig rot bedeutete. Das weckte den Kampfgeist der Gäste aber nur weiter. Trotz ihrer Verletzung übernahm Frachet das Kommando in der Defensive und Freising-Neufahrn konnte sich auf Torfrau Melanie Schild verlassen. Sie zeigte starke Paraden, wehrte über 60 Prozent der gegnerischen Würfe ab. Der Vorsprung wuchs weiter an, mit einem Siebenmeter erhöhte Anna Sophia Meyerhofer auf 16:11, das bedeutete praktisch schon die Vorentscheidung. Auch die letzten drei Tore gehörten der HSG-Truppe, Christina Schredl sorgte wenige Sekunden vor dem Abpfiff mit ihrem vierten Treffer für den Schlusspunkt. Trainer Peter Mesiarik: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. Die Mädels haben sich nie aufgegeben, jeder hat für den anderen gekämpft.“

Die Tore: Melanie Lerch 7/5, Christina Schredl 4, Saskia Dötterl 3, Fjolla Haska 2, Anna Sophia Meyerhofer 2/1 und Monika Eisgruber. (hz)