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2. Männer Spielberichte

Zweite Herren erneut sieglos

Nach einer spielfreien Woche ging es am vergangenen Sonntag gegen den BOL-Absteiger HG Ingolstadt. Die Gäste konnten in den letzten beiden Wochen gegen den Tabellenführer Pfaffenhofen und gegen die starken Waldkraiburger gewinnen. Bei FS-NF hatten sich zuletzt vor allem in der Abwehr Probleme abgezeichnet und so nutze man die letzten zwei Wochen dazu Stabilität in die Defensive zu bringen. Die HSG musste nach wie vor auf Spielmacher Tribanek verzichten.

 Am Anfang der Partie fand Fresing-Neufahrn  nicht wirklich in die Partie. Nach einem 2:2 zogen die Gäste auf ein 2:6 davon. Coach Mundry reagierte direkt, nahm seine erste Auszeit und rüttelte seine Jungs wach. Dies zeigte zunächst Wirkung und die Zweite kam auf ein 6:7 ran. Bis zur Halbzeit lieferten sich die Teams eine ausgeglichene Partie und so ging man aus Freisinger Sicht mit einem 10:11 in die Kabinen.

 In der Halbzeit fand der Trainer lobende Worte für die nun passende Einstellung und die bessere Leistung auf der Platte. Missverständnisse gab es jedoch bei den angesagten Spielzügen der ersten Hälfte. Aus Freisinger Sicht war es nun wichtig, den Anfang der zweiten Hälfte nicht zu verschlafen.

 Nach Wiederanpfiff konnte man zügig den Rückstand zum 12:12 ausgleichen. Was danach passierte, kann man als „Worst-Case-Szenario“ bezeichnen. Im Angriff spielte man dem Gegner die Bälle reihenweise in die Hand. In der Defensive kamen die Gäste durch langsames Rückzugsverhalten und schlechtes Verschieben zu leicht zu ihren Treffern (12:16, 13:18). Die HSG wollte sich für die, in weiten Teilen, beherzte Leistung belohnen und gab sich noch nicht auf. Nach dem 16:18 zeigten sich aber wieder ähnliche Probleme wie im früheren Verlauf des Spiels. Die HG agierte souverän und zog auf ein 16:20 davon. Nach dem die Luft raus war, endet die Partie mit einem 18:21.

Mit der fünften Niederlage in Folge steht die Zweite Herren, erstmals mit einem negativen Punkteverhältnis, auf dem 8. Tabellenrang. Das Positive, das sich gezeigt hat ist, dass das Training der Abwehrreihe Früchte getragen hat. Das Ergebnis lässt schließen, dass dabei der Angriff etwas zu kurz gekommen ist. Mit der HG Ingolstadt hatte man eine starke Mannschaft zu Gast, gegen die man sich gut geschlagen hat. Vor der Weihnachtspause muss die Zweite noch beim Tabellenführer Pfaffenhofen und zuhause gegen Waldkraiburg ran.

HSG Freising-Neufahrn II erneut sieglos

 

Nach zwei Niederlagen in Folge wollte man aus Freisinger Sicht an diesem Wochenende endlich wieder punkten. Am vergangenen Samstag ging es in der Bezirksliga Altbayern ins über 100 km entfernte Burghausen, zum bisher stark aufspielenden Aufsteiger (9:3 Punkte vor diesem Spieltag). Bis auf Spielmacher Tribanek war Freising wieder komplett und reiste so mit voller Bank zum SVW. Mit von der Partie war dieses Mal erstmals Freisinger Torhüter-Urgestein Karl Hörl.Die Erste der HSG konnte im Vorspiel ihre Partie für sich entscheiden und so lag es an der Zweiten nachzuziehen und vier Punkte mit zurück in die Domstadt zu bringen.

Die Zweite startete holprig ins Spiel. Nach einer 1:2 Führung, kam man nicht so richtig in die Partie und ließ die Gastgeber mit 6:2 davonziehen. Coach Mundry musste direkt reagieren und versuchte der Mannschaft mit einer Auszeit die nötige Ruhe zu geben. Das Spiel war danach von vielen Unterbrechungen geprägt. Beim Stand von 6:4 kassierte Abwehrchef Huber eine 2-Minuten Zeitstrafe. Nur eine Minute später mussten zwei weitere Freisinger Spieler von der Platte, sodass man zeitweise nur mit drei Feldspielern agierte. Trotz der doppelten Unterzahl blieb die HSG im Spiel und ließ sich zunächst nicht abhängen (12:10, 14:12). Nachdem ein Spieler der Heimmannschaft bereits in der 26. Minute, die dritte 2-Minuten Zeitstrafe bekam, schaffte es die Zweite zwar vorerst auf ein Tor ranzukommen (14:13), ließ die Gastgeber aber bis zur Pause auf vier Tore davonziehen (18:14).

In der Pause betonte der Trainer die Wichtigkeit, dass die Mannschaft weiter diszipliniert zusammenarbeitet und jeder seinen Part in den angesagten Spielzügen und der gewählten Abwehrformation übernimmt. Fällt auch nur ein Glied aus der Kette, so entsteht dort direkt das Loch. Vom Rückstand ließ sich keiner entmutigen, weil dies ja im Handball bekanntlich schnell aufgeholt werden kann.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam die Mannschaft besser ins Spiel und arbeitet direkt daran, den Rückstand zu egalisieren. Über ein 20:18 kam man auf ein Tor, zum 22:21 ran. In der Defensive ließ man dann vor allem Burghausen´s Halblinken immer wieder zu leicht zum Wurf kommen und vergeigte selbst im Angriff die eigenen Chancen. Die Gastgeber gingen so wieder mit vier Toren (25:21, 26:22) in Führung und die HSG tat sich in dieser Phase schwer mitzuhalten. Um die 50 Minute startete die Zweite, wohl etwas zu spät, ihre Aufholjagd. Über ein 33:31 kam man wieder auf ein Tor zum 34:33 ran. Ein verwandelter 7-Meter Strafwurf und ein weiterer Treffer entschieden dann die Partie zu Gunsten der Hausherren eine Minute vor Schluss. Freising traf am Ende zwar noch zwei Mal, aber dies änderte nichts mehr am Spielverlauf. Endstand 37:35.

Nach dem tollen Saisonstart mit vier Siegen in Folge, war dies bereits die dritte Niederlage in Serie. Mit 35 Toren sollte man im Normalfall ein Spiel gewinnen, zudem Debütant Hörl auch noch sehr gut hielt. 37 Tore offenbaren Probleme in der Abwehr, an denen der Trainer sicherlich im Training ansetzen wird.Kommenden Samstag geht es zum nächsten Aufsteiger, dem TSV Rottenburg, der mit 2:12 Punkten auf dem 11. Tabellenrang steht. Die Zweite will dort die Negativserie beenden und endlich wieder zwei Punkte verbuchen.

Erste Heimniederlage für die HSG Freising-Neufahrn II

Letzte Woche in Landshut hat die Zweite der HSG die wohl bisher schlechteste Saisonleistung gezeigt. Offensiv wollte so gar nichts funktionieren und auch defensiv hat man im Verlauf des Spiels nachgelassen. Man wollte diese Niederlage schnell hinter sich lassen und im Training wieder durchstarten. DieTrainingseinheiten fielen allerdings wegen einer geschlossenen Halle (Schulferien) und einem Feiertag aus und deswegen erwies sich dieses Vorhaben als schwierig. Dieses Wochenendeging es gegen die SpVgg Altenerding II gegen die es in der letzten Saison einen Sieg und eine Niederlage gab. 

Im Vergleich zur Vorwoche waren Abwehrchef Huber, Stammkraft Wobbe, Schmitz und Neuzugang Koppenberg mit von der Partie. Rückraumspieler Marker musste diese Woche verletzt pausieren und auch „das Hirn der Mannschaft“ Tribanek musste nach wie vor verletzt auf der Bank platznehmen.

Die Zweite startete durchwachsen in die Partie. Die Abwehr stand solide und ließ in den ersten 15 Minuten nur sechs Tore zu. Probleme offenbarte sich aber im Angriff, in dem man zwar die Chancen herausspielen konnte, aber reihenweise an demstark haltenden Torhüter scheiterte. Freising kam so erst nach 18 Minuten zu seinem vierten Tor (4:7). Zwar lief man den „Bibern“ bis zur Halbzeit hinterher, aber es zeigten sich nun Ansätze im Offensivspiel, die Hoffnung für die zweite Hälfte gaben. Mit zwei Toren Rückstand ging es in die Pause (9-11).

Coach Mundry forderte in der Halbzeit ein besseres Verhalten im Angriff ein. Statt immer parallel zu stoßen, sollten die Rückraumspieler mit mehr Schnelligkeit in die Tiefe der Abwehr gehen. Die Chancenverwertung war das zweite große Problem und so versuchte er mit Tipps seine Schützen besser auf die gegnerischen Torhüter einzustellen.  An der Defensive hatte er nicht viel auszusetzen.

Nach Wiederanpfiff startete die HSG zunächst gut und konnte direkt ausgleichen (11:11, 12:12). In den nächsten Minuten verpasste man es aber, daran anzuknüpfen und ließ Altenerding durch einige Unkonzentriertheiten mit vier Toren davonziehen (12:16). Obwohl man sich dadurch selbst unnötig Steine in den Weg gelegt hat, warf die Zweite nochmal alles rein und kämpfte sich auf ein 19:20 ran. In den letzten zehn Minuten wechselte das „Momentum“ wieder auf die gegnerische Seite und Freising verpasste es mitzugehen. Die „Biber“ zogen auf ein 20:25 davon und entschieden somit das Spiel kurz vor Schluss für sich. Endstand 22:26.

„Es war heute nicht alles schlecht“, so Torhüter Alex Stallforth nach dem Spiel. Im Vergleich zur Vorwoche zeigte man wieder Lust am Handball, auch wenn sich das nicht immer in gelungene Aktionen ummünzen lies. Nächste Woche geht es zum Aufsteiger SVW Burghausen II, der mit 9:3 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang steht. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass es sicherlich ein schweres Spiel werden kann und dass die Zweite wieder eine Top-Leistung zeigen muss, um dort etwas Zählbares mitzunehmen.

Zweite mit erster Saisonniederlage

 

Letzte Woche konnte gegen den MTV Ingolstadt der vierte Sieg in Folge gefeiert werden.  Es war klar, dass diese Erfolgsserie irgendwann reißen würde, aber trotzdem reiste man motiviert, die nächsten zwei Punkte zu holen, zum ETSV 09 Landshut. Im Vergleich zur Vorwoche musste die Mannschaft auf Abwehrchef Huber, Routinier Wobbe und Schmitz verzichten. Zudem fiel weiterhin Freisings Spielmacher Tribanek verletzt aus. Obwohl die Vorzeichen besser hätten stehen können, rechnete man sich dennoch Chancen aus.

 Zu Beginn des Spiels starteten beide Teams ausgeglichen ins Spiel. Bei Freising war es vor allem der junge Pfannes, der mit seinen sieben Toren in den ersten 17 Minuten, reihenweise einnetzte. So gelang es der HSG zweimal auf drei Tore davon zu ziehen (4:7,  5:8). Bereits in der Anfangsphase wurde aber deutlich, dass Freising an diesem Tag irgendwie nicht an die Leistung der Vorwochen anknüpfen konnte. Das Spiel nach vorne war ideenlos, die Fehlerquote bei fast allen Teilen der Mannschaft zu hoch und die Schnelligkeit, mit der man Landshut den Zahn ziehen wollte, war nicht vorhanden. Daraus resultierend gelang es den „Eisenbahnern“ bis zur Halbzeit den Rückstand aufzuholen und mit einem Tor Vorsprung in die Kabine zu gehen (11:10).

 Obwohl Abwehrchef Huber nicht mit von der Partie war, stand die Abwehr solide und hielt die robusten Gastgeber bei nur elf Toren.  Ganz und gar nicht zufrieden war Coach Mundry mit der Offensive. Anstatt den Ball laufen zu lassen bis sich eine Lücke auftut, versuchte man viel zu oft durch Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen.

 Was nach Wiederanpfiff passierte, lässt sich mit einem adaptierten Zitat von Andreas Brehme zusammenfassen: „Haste Scheiße an den Händen, haste Scheiße an den Händen!“.  Offensiv klappte nun fast gar nichts mehr und auch in der Defensive schlichen sich nun einige Fehler ein. Landshut konnte so auf 17:11 erhöhen und das Spiel schien früh verloren. Die „Eisenbahner“ legten danach nochmal eine Schippe drauf und erspielten sich eine zwölf Tore Führung (26:14). Nachdem das Spiel entschieden war, betrieb Freising in den letzten Minuten noch Ergebniskosmetik zum 27:20 Endstand.

 Der Endstand war zwar eine bittere Pille für die gesamte Mannschaft, aber man war sich schnell einig, dass es auch solche Tage geben muss. Dass fast die gesamte Mannschaft unter ihren Möglichkeiten geblieben ist, war jedem bewusst und so hakte man das Spiel schnell ab. Getreu dem Motto „Es ist nicht wichtig wie oft du hinfällst, sondern wie oft du wieder aufstehst“, freut sich die Zweite auf das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die SpVgg Altenerding II.

Vierter Sieg in Folge für die HSG Freising-Neufahrn II

Nach dem Sieg in der Vorwoche war die Truppe top motiviert auch dieses Wochenende die Punkte zu holen. Mit dem MTV Ingolstadt II gastierte der letztjährige Bezirksklasse Nord West Meister in der Luitpoldhalle. Als Aufsteiger war Ingolstadt somit ein unbeschriebenes Blatt für die Freisinger und man konnte nichts über die Stärken des Gegners sagen. Im Vergleich zur Vorwoche trat die HSG mit neuem Personal an: Mittelmann Tribanek musste verletzt passen. Schuster und Vrabel kehrten zur Ersten zurück. Hertel, Toennies, Pfannes und Neuzugang Rösel rückten in den Kader. Rösel, der bereits vor 2 Jahren in der ersten Mannschaft trainierte, half nach nur einer Woche Training mit dem Team, die Lücke auf der Spielmacher-Position zu schließen.

Nach einem ausgeglichenen Start (3:3) fand der MTV besser ins Spiel und konnte sich so einen vier Tore Vorsprung erarbeiten (3:7). Coach Mundry reagierte und nahm seine erste Auszeit, in der er mehr Ruhe im Spiel nach vorne forderte, da man unnötig viele Bälle leichtfertig verschenkte. Nach der Auszeit dauerte es aber noch einige Minuten bis die HSG besser ins Spiel fand. Über ein 5:9 kämpfte man sich auf ein 8:9 ran und zwang damit den Gäste-Trainer zur Auszeit. Das Spiel verlief dann bis zur Pause auf Augenhöhe. Freising lief aber bis zum Halbzeitstand von 12:14, immer einem ein- bis zwei Tore Rückstand hinterher.

In der Halbzeit kritisierte Mundry vor allem die schlechte Chancenverwertung im Angriff. Die Defensive hat gegen Ende der Halbzeit, als man mit einer 6:0 Abwehr agierte, besser funktioniert und der Trainer wollte deswegen weiter daran anknüpfen.

Nach dem Seitenwechsel konnte die Zweite den Rückstand schnell wettmachen und zum 16:16 ausgleichen. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in dem beide Teams ihre Tore machten. Nach einem 19:19 und einem 21:21 schafften es die Freisinger erst in der 50 Minute wieder in Führung zu gehen (22:21). In den nächsten sechs Minuten zeigte man wohl die beste Phase des Spiels und erarbeitete sich so einen drei Tore Vorsprung (26:23). Bei nur noch 3:30 Minuten auf der Anzeigentafel, passierte aus HSG Sicht das, was nicht passieren darf: Der MTV kam zu zwei leichten Toren und Freising kassierte eine zwei Minuten Strafe. Nach Auszeit der Freisinger kam es zur zwei Minuten Zeitstrafe für Ingolstadt und damit konnte man die letzte Minute selbst in Überzahl spielen. Beim Stand von 27:26 vergab die HSG den vermeintlichen Siegtreffer und Ingolstadt kam nochmal in Ballbesitz. Obwohl sich die gesamte Abwehr dagegen stemmte, kam der MTV dennoch zum Wurf, den der Freisinger Keeper aber parieren konnte. Im direkten Gegenstoß konnte Freising zum 28:26 Endstand ins leere Tor einnetzen.

Trainer Mundry lobte den Kampfgeist und den Zusammenhalt der Mannschaft. Selbst in so engen Spielen sei es wichtig, dass man den Kopf nicht hängen lässt und zusammen weiterkämpft. Mit 8:0 Punkten und +22 Toren steht die Zweite nun auf dem zweiten Tabellenrang. Am kommenden Samstag geht es zum ETSV 09 Landshut, mit denen man sich nach zwei spannenden Spielen in der Vorsaison die Punkte teilte. Die „Eisenbahner“ stehen mit 2:6 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz.

Zweite zum Saisonstart mit drittem Sieg in Folge

 

Vor dem Spiel war die Favoritenrolle klar an Karlsfeld vergeben, die sich als Saisonziel den direkten Wiederaufstieg gesteckt haben. Die Freisinger hingegen wollen dieses Jahr besser abschneiden als letzte Saison und damit die Klasse erneut halten. Nachdem die A-Jugend selbst spielte musste Coach Mundry auf die zuletzt starken Guri, Pfannes und Toennies verzichten. Da unsere Erste spielfrei hatte, konnten diese Ausfälle durch Youngster Schuster, Torwart Vrabel, sowie Stammkraft Miller (2. Mannschaft), der die Woche zuvor ausgefallen war, ausgeglichen werden. Dem Trainer stand somit eine Top-Mannschaft zur Verfügung, die er unter der Woche auch gut auf den Gegner einstellte. 

In der Besprechung vor dem Spiel nahm der Trainer seinen Jungs den Druck und sprach von „Big Points“, wenn am Ende doch was Zählbares rauskommt. Nachdem es einige Scherze über diese Phrase gab, hier eine Definition von „wissen.de“: Ein „Big Point“ ist „ein wichtiger Kampf od. ein wichtiges Spiel, z.B. gegen den Abstieg aus einer Liga“. Einen Kampf sollte die Zweite an diesem Tag auch liefern. 

Freising startet gut ins Spiel und so lag man nach 8 Minuten mit 3:6 in Front. Dem Trainer des TSV gefiel dies gar nicht und deswegen nahm er bereits früh in der Partie seine erste Auszeit. Die Heimmannschaft fand danach besser ins Spiel und kam immer wieder bis auf ein Tor ran (6:7, 10:11). Es war vor allem Torwart Vrabel, der einige freie Würfe wegnahm, sowie der Abwehrleistung zu verdanken, dass Karlsfeld in dieser Phase nicht ausglich. Die Zweite hielt weiter stets dagegen und erhöhte bis zur Pause auf ein 13:17. Kurz vor dem Seitenwechsel kam es aus Freisinger Sicht zur wohl bittersten Aktion: Spielmacher Tribanek wurde im Gegenstoß von den Beinen geholt und verletzte sich dabei – der Abwehrspieler kam mit einer 2-Minuten Strafe davon. 

In der Halbzeit zeigte sich der Trainer zufrieden mit der Leistung seiner Jungs. Die Tipps, die er unter der Woche gegeben hat, wurden perfekt umgesetzt und zu leichten Toren verwertet. Wie in der Vorwoche auch, war das ausgerufene Motto der zweiten Hälfte, nicht aufzuhören und weiter das eigene Spiel durchzuziehen. Deswegen schenkte Mundry seiner Stammformation, die sich in der ersten Hälfte schon sehr gut präsentiert hatte, weiterhin das Vertrauen. 

Der Start der zweiten Hälfte verlief aus Sicht der HSG etwas holprig. Der Gegner kam zu leicht zum Torerfolg und auch vorne konnte man nicht mehr jeden Angriff verwerten. Dadurch entwickelte sich zunächst eine spannende und hart geführte Partie. Wie bereits in der ersten Hälfte kam Karlsfeld zur Mitte der Halbzeit immer wieder auf ein Tor ran (18:19, 21:22) und schaffte es dann zum zweiten Mal in Führung zu gehen (23:22). Beim Stand von 23:23 nahm der Trainer der Heimmannschaft seine zweite Auszeit. Aus HSG Sicht kam diese zu einer guten Zeit, da danach der Knoten platze und man sich über ein 23:25 und ein 24:27, einen sieben Tore Vorsprung (24:31) erarbeiten konnte. Kurz vor Abpfiff der Partie, kassierte der TSV nochmal zwei Zeitstrafen und die HSG konnte das Spiel dann zum Endstand 26:32 sicher nach Hause bringen. 

Die Freude nach dem Spiel war riesengroß und auch der Letzte wusste nun was „Big Points“ sind und wie sich diese anfühlen. Um das erklärte Tabellenziel zu erreichen, hätte man nicht gezwungener Maßen in Karlsfeld gewinnen müssen, aber gerade deswegen fühlen sich diese zwei Punkte verdammt gut an. Coach Mundry lobte nach dem Spiel die gute Stimmung auf und abseits der Platte und dass sich die Tore auf viele Spieler im Team verteilen. Mit 6:0 Punkten und einem Torverhältnis von +20 steht man 

momentan auf dem 3. Tabellenplatz. Kommende Woche geht es gegen die Landesliga-Reserve des MTV Ingolstadt. Mit 2:4 steht der MTV momentan auf dem 9. Rang, aber ihr Sieg gegen die HG Ingolstadt (BOL-Absteiger) vergangenes Wochenende, lässt eine spannende Partie erwarten.

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