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2. Männer Spielberichte

Zweite belohnt sich zum Abschluss der Saison selbst

Nachdem sich die HSG Freising-Neufahrn II letzte Woche durch einen Sieg gegen den Meister MTV Pfaffenhofen den 8. Tabellenrang sichern konnte, ging es diese Woche faktisch um nichts mehr. Trotzdem ist die Mannschaft mit dem Ziel nach Waldkraiburg gefahren, an die gute Leistung aus der Vorwoche anzuknüpfen und auch gegen den nächsten Aufsteiger zu gewinnen.

Gegen den VfL musste Freising auf die Spieler Rösel, Guri und Huber verzichten. Außerdem wurde Torwart Hörl erneut zur Ersten beordert, sodass Toennies an diesem Samstag den Kasten alleine sauber halten musste.

Wie in den letzten Wochen drückte die HSG von Anfang an aufs Tempo. Obwohl man sich reihenweise Chancen erarbeiten konnte, stand es nach knapp fünf Minuten nur 2:4 für Freising. Bereits zu Beginn war auffällig, dass den Halbspielern an diesem Tag sehr viel Platz gewährt werden würde. Nach einfachen Wechseln war es so immer wieder der junge Pfannes, der bei acht Metern frei zum Wurf kam. Nach Rückstand (6:5), übernahm die Zweite wieder die Führung (6:7) und gab diese auch bis zur Pause nicht mehr her. Vor allem Rückraum Rechts Marker, gegen den die Gastgeber kein Mittel fanden, drehte gegen Ende der ersten Hälfte auf und sorgte mit seinem vierten Tor für den 13:15 Halbzeitstand.

Ohne Druck angereist, witterte die Mannschaft nun die Chance den nächsten BOL-Aufsteiger zu schlagen. Wenn man locker so weiterspielen konnte und die Räume, die Waldkraiburg einem anbot, auch nutze, war dies durchaus im Rahmen des Möglichen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war es wieder Pfannes, der die Anzeigentafel für die Zweite in Bewegung brachte (13:16, 16:17, 17:18). Waldkraiburg wollte den vielen Zuschauern nochmal alles zeigen und so gingen die Hausherren dann nochmal mit 19:18 in Führung. In den nächsten Minuten konnte Freising sich immer wieder absetzen (21:24, 25:28), bevor Waldkraiburg nach eigener Auszeit zum Schlussspurt ansetzte. Freisings Coach Mundry unterbrach den Lauf der Waldkraiburger rechtzeitig (27:28), indem er seine zweite Auszeit nahm. Anscheinend kam diese erzwungene Pause zur rechten Zeit, da danach bei den Waldkraiburgen nicht mehr viel zusammen lief. Die Zweite nutzte diese Phase eiskalt aus und zog mit einem 6:0 Lauf, auf ein 27:34 davon. Das letzte Tor war dem Gastgeber vorbehalten und so endete die Partie mit 28:34.

Für die Zweite endet die Saison damit mit zwei Siegen in Folge, die im Anschluss ausgiebig in Freising gefeiert wurde. Mit 14:26 Punkten steht die HSG Freising-Neufahrn II am Ende der Saison somit auf dem 8. Tabellenrang.

Zweite mit „Big Points“ gegen den Meister

Vergangenen Sonntag empfing die HSG Freising-Neufahrn II den bereits feststehenden Meister MTV Pfaffenhofen der Bezirksliga Altbayern 2018/19. Nachdem am Tag zuvor die Verfolger TSV Simbach II (10:28 Punkte) und der TSV Rottenburg (8:30 Punkte) gewonnen hatten, musste man aus Freisinger Sicht (10:26, vor dem Spiel) in den letzten beiden Spielen noch punkten, um nicht noch einen Tabellenplatz zu verlieren. Mit dem Ersten und Dritten in den letzten beiden Partien, hatte man eine Mammutaufgabe vor sich. Obwohl es für den MTV praktisch um nichts mehr ging, waren sie an diesem Wochenende nicht in die Domstadt gekommen, um die zwei Punkte abzugeben.

In der Besprechung vor dem Spiel erinnerte Coach Mundry seine Mannschaft an eine Situation aus der letzten Saison, die der am Sonntag sehr ähnlich war. Letzte Saison empfing man Mitte der zweiten Saisonhälfte, nach fünf Niederlagen in Folge, den bis dahin souveränen Tabellenführer SC Eching. Keiner hatte der Zweiten damals einen Sieg zugetraut und gerade das hatte dazu beigetragen, dass das Team eines seiner besten Spiele hinlegte und die Punkte in Freising behielt. Von Druck war vor Anpfiff bei keinem in der Mannschaft etwas zu spüren und jeder war positiv gestimmt dieses David-gegen-Goliath-Szenario zu wiederholen.

Im Vergleich zur Vorwoche musste Freising auf “Bravo Boy” Koppenberg verzichten, der auf Grund des Fußball Bundesligaspiels am Samstag kurzfristig ausfiel. Wieder mit von der Partie waren Torwart Hörl und Abwehrchef Huber.

Wie auch in der Vorwoche startete die Zweite hellwach in die Partie. Nach sieben Minuten stand es 5:1 und zwang so den MTV Trainer zur ersten Auszeit. Freising ermahnte sich prompt selbst, weiter ruhig und konzentriert zu bleiben und einfach so weiterzuspielen. Wie so oft kam der Gegner dann aber besser in die Partie. Über ein 5:4, glich der Gast zum 6:6 aus. Die HSG ließ sich hiervon aber nicht einschüchtern und zog weiter die eigenen Angriffe durch. Bis zum 9:9 blieb die Partie vorerst offen, bevor Freising dann auf zwei Tore davon ziehen konnte (12:10). Die sehr gute erste Halbzeit rundete dann kurz vor Schluss ein Kempa Pass aus eigener Hälfte von Gaisbacher auf Außen Miller, den dieser zum Halbzeitstand von 13:10 verwerten konnte. 

In der Kabine lobte der Trainer die engagierte Leistung seiner Mannschaft. Zu kritisieren hatte er aber, dass man viel zu oft versuchte durch schmerzhafte 1-gegen-1 SItuation zum Erfolg zu kommen, anstatt sich als Mannschaft einfache Chancen zu erarbeiten.

Hälfte zwei startete wieder gut für die Hausherren. Nachdem man zuerst den Abstand halten konnte (15:12, 17:14), zog man dann auf fünf Tore davon (19:14). Dies hatte wieder früh die Auszeit des Gäste Trainers zur Folge. Anschließend konnte Freising zuerst auf sechs Tore erhöhen (21:15),  bevor dann die Anzeigetafel auf Freisinger Seite für fünf Minuten bei 21 stehen blieb (21:19). Coach Mundry zog im richtigen Moment die Notbremse und nahm eine Auszeit, um den Abwärtstrend direkt zu stoppen. Die Auszeit fruchtete und Freising war nun wieder voll im Spiel. Vier Minuten vor Schluss erhöhte man wieder auf vier Tore (24:20). Pfaffenhofen mobilisierte dann zwar nochmal alle Kräfte, um sich gegen die Niederlage zu stemmen, aber nach einem 26:24 ging die Partie dann mit 27:25 zu Ende.

Auf Freisinger Seite war die Freude nach dem Spiel riesig! Mit den zwei Punkten hält man die Verfolger, die nächste Woche gegeneinander spielen, sicher auf Abstand und beendet die Saison somit auf dem 8. Tabellenplatz. Bei dem ein oder anderen Fassbier feierte die Mannschaft anschließend den mit an Sicherheit grenzenden Klassenerhalt. Nächsten Samstag geht es zum Saisonabschluss zum VfL Waldkraiburg, der sich den Aufstieg in die Bezirksoberliga ebenfalls bereits gesichert hat.

Zweite kann Aufstiegsaspirant nicht ärgern

Nach zuletzt schwachen Leistungen ist die HSG Freising-Neufahrn II am vergangenen Sonntag als klarer Außenseiter zur HG Ingolstadt gereist. Für das Spiel nahm man sich vor, die Stimmung, die neben der Platte nach wie vor gut ist, endlich wieder zusammen auf der Platte zu zeigen und zusammen Spaß am Handball zu haben. Für die Partie musste Freising auf Abwehrchef Huber und Torhüter Hörl verzichten, der wieder zurück zur 1. Mannschaft beordert wurde.

Ohne Druck startete die Zweite in die Partie und konnte die HG damit ein wenig überraschen. Nach einem 0:3 wachten die Gastgeber aber auf und kamen nun hellwach ins Spiel. Schnell egalisierten sie den Rückstand (4:4) und machten eine eigene Führung daraus (7:4). Ingolstadts Coach schien trotzdem nicht zufrieden und nahm infolgedessen seine erste Auszeit. Danach ging die HG zunächst weiter auf Abstand (10:5), ehe die HSG wieder verkürzen konnte (11:8). In der Defensive ließ die Zweite nun zu leicht die Tore zu und im Angriff konnte man die “zweite Welle” nie schnell genug ausspielen, sodass der Gegner bereits in seiner 6:0 Abwehrformation stand. Freising tat sich demnach schwer eigene Treffer zu erzielen und Ingolstadt zog so bis zur Halbzeit auf ein 16:8 davon.

Gegen einen starken Gegner wie die HG, schien die Aufholjagd an diesem Tag nicht mehr möglich. Deswegen nahm Coach Mundry der Mannschaft den letzten Druck und rief jeden dazu auf, die Partie sauber zu Ende zu Spielen, Sachen auszuprobieren und Erfahrungen für die nächsten Spiele und die nächste Saison zu sammeln. Zu Beginn der zweiten Hälfte schenkte Freisings Trainer folgerichtig auch Spielern sein Vertrauen, die im Laufe der Saison häufig zu kurz kamen.

Halbzeit zwei plätscherte so dahin und der Gastgeber hielt die Domstädter auf Abstand. Nach einem neun Tore Rückstand (18:9) kam die HSG zwar noch mehrmals auf sieben Tore ran (19:12, 22:15), aber die HG, die selbst einige der Stammkräfte auswechselte, spielte die Partie souverän zu Ende. Das Spiel endete leistungsgerecht mit 30:21.

Die Lage hat sich für die Zweite damit nicht verbessert. Um aus eigener Kraft und ohne Schützenhilfe den Klassenerhalt zu sichern, muss man selbst noch punkten. Mit dem MTV Pfaffenhofen kommt nächsten Sonntag (18:15), der Erste der Bezirksliga Altbayernin die Luitpoldhalle, der sich trotz gesicherten Aufstieg sicherlich keine Blöße geben will. Die Mannschaft wird wie immer alles geben und versuchen die Punkte in Freising zu behalten.

Zweite im Abstiegskampf ohne Überzeugung

Am vergangenen Sonntag hatte die HSG Freising-Neufahrn II den TSV Rottenburg zu Gast. Im Hinspiel blieb man bei einer 36:33 Niederlage, vor allem in der Abwehr unter seinen Möglichkeiten. Wie wichtig diese Partie für Freising war, da man sich mit zwei Punkten den 8. Tabellenrang sichern konnte, war jedem vor dem Spiel bewusst, setzte die Mannschaft aber wohl unterbewusst unter Druck.

Etwas verkrampft startete die Zweite dann auch in die Partie, in der man aber direkt die erste Chance für den TSV, eine Siebenmeter, abwehren konnte. Bevor Freising ins Spiel fand, legten zunächst die Gäste vor und gingen in Führung (1:3, 3:5). Danach glich man immer wieder aus (5:5, 8:8), schaffte es aber nicht selbst in Front zu gehen. Infolgedessen spielte die Zweite wieder wie in den Anfangsminuten und ließ einige Chancen liegen (8:11). Dies zwang Coach Mundry zur Auszeit, nach der es aber nicht wirklich besser aussah. Bis zur Halbzeit blieb der drei Tore Rückstand konstant und man ging mit einem 11:14 in die Kabinen.

In der Pause war klar wo die Probleme lagen. In der Offensive agierte man zu verkrampft und ließ deswegen einige klare Chancen liegen. In der Defensive ließ man vor allem über die gegnerischen Außen zu viele Möglichkeiten zu und hielt hiervon auch kaum eine. Trotz dieses Rückstands ging die Mannschaft motiviert in die zweite Hälfte.

Das Spiel ging aber leider so weiter wie es für Freising aufgehört hatte. Sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr hatte man kein Glück und so lief man bis zur Mitte der zweiten Hälfte dem Rückstand hinterher (17:20). Das Spiel war nun geprägt von harten Aktionen und so konnte die HSG, nach Zeitstrafen für die Gäste, mehrmals in Überzahl agieren. Das Momentum lag klar auf Freisinger Seite, aber man verpasste es auszugleichen und kam so nur zweimal auf ein Tor ran (19:20, 21:22). Danach verließ das Glück die Domstädter wieder und durch die steigende Nervosität fehlte die Überzeugung in den Abschlüssen. Der TSV traf weiter in fast jedem Angriff und zog dadurch spielentscheidend auf 22:27 davon. Das Spiel endete mit 23:28.

Nach dem Abpfiff hingen die Köpfe bei der Zweiten erstmal tief. Für die Mannschaft, in der nach wie vor die Stimmung passt, wird es langsam deprimierend jede Woche zwei Punkte abgeben zu müssen. In engen Spielen gegen die “obere Tabellenhälfte” hat die Zweite das ein oder andere Mal bewiesen, was in ihr steckt. In den letzten drei Spielen darf man sich gegen die Spitzenteams der Liga beweisen. Mit der HG Ingolstadt, dem MTV Pfaffenhofen und dem VfL Waldkraiburg geht es gegen die momentanen Tabellenplätze 1 bis 3. In diesen schweren Spielen muss die Mannschaft endlich wieder punkten, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten und aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern.

Zweiter mit deutlicher Heimpleite gegen Wacker II

Beim drittletzten Heimspiel der Saison traf die Zweitvertretung der HSG auf das Pendant aus Burghausen. Nach dem Torfestival (37:35) im Hinspiel wussten die Männer von Coach Mundry, was sie erwartet: eine aggressive 5:1-Deckung und in der Offensive der starke Rückraumlinke Kalchauer, welcher die Torschützenliste mit einem Schnitt von neun Treffern pro Spiel anführt.

Die HSG startete spielerisch agil in die Partie, zeigte im Abschluss jedoch eklatante Schwächen, sodass sie kontinuierlich einem Rückstand hinterherlief (1:4, 5. Minute; 7:11, 20. Minute) und sich immer wieder herankämpfen musste (6:6, 10. Minute; 10:11, 23. Minute). Auch die Abwehr stand zunächst nicht stabil, was in einigen einfachen Toren für Burghausen endete. Im zweiten Abschnitt von Halbzeit eins stand die Deckung zwar besser und aggressiver, jedoch war es immer wieder Kalchauer, der aus der Distanz nach Belieben Torerfolge verzeichnete. Die Wurfquote Freisings blieb trotz zahlreicher freier Würde von sechs Metern weiterhin im weit unterdurchschnittlichen Bereich. Man ging mit einem Drei-Tore-Rückstand (12:15) in die Kabine. 

Um den starken Schützen der Gäste in den Griff zu bekommen, stellten die Hausherren auf eine Manndeckung um, der damit komplett aus dem Spiel genommen war. Es ergab sich jedoch ein ums andere Mal dieselbe paradoxe Situation: Die übrigen Spieler vom SVW fanden keine Lücke im Abwehrverband Freisings, liefen sich fest und bekamen einen Freiwurf zugesprochen. Im Zuge dessen stellten sich zwei Mann als Block für ihren Rückraumshooter vor die Abwehr, sodass dieser aus zehn oder elf Metern Entfernung zum Wurf hochstieg und traf. Auf diese Art und Weise erzielte der 8er reihenweise Tore. Dies trieb den Gastgebern Verzweiflung und Ratlosigkeit ins Gesicht. Dass Wacker ansonsten im Angriff nichts einfiel und man sie bestens im Griff hatte, machte es noch schlimmer und führte zum Abnehmen der Moral ob der Hilflosigkeit gegen diese „Taktik“. 

Die Chancenverwertung der HSG II war allerdings auch in Durchgang zwei mangelhaft. Das Resultat war ein spielentscheidender 8:1-Lauf der Gäste von der 41. bis zur 50. Minute. Über 20:29 (53. Minute) endete das Spiel 24:31. Sichtlich angefressen und enttäuscht gratulierte man den Spielern der Zweitvertretung aus Burghausen zum Sieg. Nächsten Sonntag (18:15 Uhr) geht es erneut in der Luitpoldhalle zum Spiel gegen den Tabellenletzten aus Rottenburg.

Zweite holt wichtige Punkte im Abstiegskampf

Nach einer Woche Pause, ging es am vergangenen Sonntag gegen den ETSV 09 Landshut. Im Hinspiel hat die HSG Freising-Neufahrn II die wohl schlechteste Saisonleistung gezeigt und verlor mit 27:20. Also war am vergangenen Sonntag gegen den Tabellennachbarn (7. gegen 8.) Wiedergutmachung angesagt. Verzichten musste die Mannschaft dabei auf den zuletzt so starken Rösel, der den noch immer nicht top-fitten Tribanek adäquat ersetzen und damit wunderbar entlasten konnte.

Freising startete gut in die Partie. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten (3:3), konnte sich die Zweite dann langsam einen Vorsprung erarbeiten. Nach einem 7:4 und einer Auszeit der Gäste erhöhte die HSG auf ein 11:5. Auf Seite der “Eisenbahner” war es vor allem der erfahrene Morawski, der die Gäste weiter im Spiel hielt und durch drei Tore in Folge auf den 12:8 Halbzeitstand stellte.

In der Defensive konnte man in der ersten Hälfte eine sehr gute und konstante Leistung zeigen, die sich in nur acht Gegentoren widerspiegelte. Im Spiel nach vorne offenbarten sich einige Unkonzentriertheiten, die zu vielen Ballverlusten führten. Coach Mundry forderte seine Mannschaften deswegen auf, den Ball ruhig und über kurze Stationen nach vorne zu spielen und geduldiger auf die Chancen zu warten.

Die HSG erwischte einen Blitzstart in Hälfte Zwei und ging mit acht Toren in Führung (17:9). Nun kam wie so oft, eine Phase, in der die Zweite es verpasste frühzeitig den Deckel drauf zu machen. Landshut kam deswegen auf drei Tore ran (19:16), bevor es ständig hin und her ging (21:16, 22:18). Wie auch im letzten Spiel, wurde es gegen Ende der Partie kurios. Freising kassierte drei Zeitstrafen und musste zeitweise mit nur drei Feldspielern agieren. Der ETSV, verwarf alle resultierenden Siebenmeter und aus einem “drei gegen sechs” wurde dann ein “sechs gegen vier”, als die Gäste selbst durch zwei Zeitstrafen dezimiert wurden. Die Zweite überstand die eigene Unterzahl ohne Gegentor und nutzte dann die Chance um wieder mit sieben Toren in Front (26:19) zu gehen. Als beide Mannschaften wieder vollzählig waren, ging es mit den Zeitstrafen munter weiter. Erst Landshut einmal, dann Freising zweimal. Die Eisenbahner behielten in diesem Durcheinander den klareren Kopf und so kamen sie, über ein 26:22, auf ein 26:24 ran. Die Gäste bekamen in der letzten Minuten nochmals zweimal zwei Minuten und so ging eine am Schluss wilde Partie mit 26:24 zu Ende.

Die HSG II konnte sich, mit einer über weiten Teilen guten Leistung, selbst belohnen. Die Punkte an denen man ansetzen muss, sind sicherlich die Konstanz über die vollen 60 Minuten und das Selbstbewusstsein, auch wenn nicht mal alles klappt. Mit diesen wichtigen zwei Punkten hält Freising die Konkurrenz im Abstiegskampf vorerst auf Abstand und verweilt auf dem 8. Tabellenplatz. Kommendes Wochenende ist erneut Pause, bevor es die Woche drauf dann zur SpVgg Altenerding II (Tabellenplatz 5) geht.

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