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Freising´s Abwehrbollwerk gewinnt Partie in Dachau

 

Am vergangenen Sonntag musste die zweite Herrenmannschaft der HSG Freising-Neufahrn zum schweren Auswärtsspiel bei der Landesliga-Reserve des ASV Dachau antreten.  Das Hinspiel in Freising konnte man zwar überraschend mit 36:34 gewinnen, die Favoritenrolle blieb aber trotzdem bei den heimstarken Dachauern, die daheim unter anderem Mitaufsteiger Burgkirchen mit 43:20 besiegten.  Im Vergleich zum Sieg, vergangene Woche gegen Eching, musste Coach Mundry zusätzlich auf Kevin Schmitz und Sebastian Hertel verzichten. Wieder mit von der Partie waren Urlauber Duy Nam Nguyen und „Aushilfe“ Michael Schuster.  Da Torwart Meßner weiterhin nicht zur Verfügung stand und auch Ur-Gestein Peter Heun nicht reaktiviert werden konnte, musste Alex Stallforth zum zweiten Mal in Folge alleine im Tor ran. Die Devise für das Spiel war wieder geschlossen als Mannschaft aufzutreten und von Anfang an aggressiv in der Abwehr zu agieren.

 

Die Partie begann trotz zweier schneller Freisinger Treffer schleppend, sodass es nach über zehn Minuten 2:2 stand. Auffallend war aber gleich zu Beginn Freisings überragende Abwehrarbeit, die es dem Gegner wie schon gegen Eching verdammt schwer machte das eigene Spiel zur Entfaltung zu bringen. Die Zweite tat sich im Angriff aber ebenfalls schwer und hatte ihre Probleme mit der gegnerischen 6:0 – Abwehr. Über ein 6:3 gelang es den Freisingern nicht den  Vorsprung weiter auszubauen. Zwischen der 17. und 20. Minute vergab man so unter anderem drei Strafwürfe von der Siebenmeterlinie. Die Abwehr stand aber weiterhin wie ein Bollwerk und deswegen konnte man sich bis zum Pausenpfiff  - trotz des stockenden Angriffs - einen 6 Tore-Vorsprung zum 4:10 herausarbeiten.

 

In der Halbzeit lobte der Trainer logischerweise die starke Abwehr, die es geschafft hat eine Mannschaft die neben Eching die meisten Tore in der Liga geworfen hat, bei vier Treffern zu halten. Der Auftrag für die zweite Hälfte war es, den Angriff überlegter zu gestalten, um sich dadurch wieder bessere Chancen zu erarbeiten und sich trotz des komfortablen Vorsprungs von Anfang an voll reinzuhauen.

 

Wie so häufig in den letzten beiden Spielzeiten, zeigte Freising zu Beginn der zweiten Hälfte aber wieder einmal Unkonzentriertheiten. Während sich Dachau durch drei aufeinander folgende Tore (7:10) wieder ins Spiel kämpfte, verschenkte die Zweite ihre Chancen im Angriff.  Obwohl Dachau in dieser Phase stärker wurde, schaffte die HSG es im Spiel zu bleiben und hielt den Abstand über 9:12 und 12:15 konstant bei drei Toren. Ab der 45 Minute leistete sich die Zweite aber erneut eine Schwächephase, in der auch der zuletzt so starke Torhüter Stalforth nicht immer glücklich aussah. Unbeeindruckt von seiner eigenen Leistung verhalf dann aber genau er, mit mehreren weggenommen freien Würfen, den Freisingern dazu, das Spiel nicht noch einmal knapp werden zu lassen. Der ASV kam zwar nochmal auf ein 16:18 ran, aber kurze Zeit später traf Freisings „Halber“ Edgar Marker zum 16:19 Endstand.  Als fairer Sportsmann gratulierte der Coach der Dachauer bereits einige Sekunden vor Schluss zum Sieg. 

 

Mit dem zweiten Sieg in Folge haben sich die Freisinger eine gute Ausgangssituation für die finale Saisonphase und den Abstiegskampf hart erarbeitet. Kommenden Sonntag gastiert mit der SpVgg Erdweg, der momentane Tabellenzwölfte in der Domstadt. Das Hinspiel in Erdweg konnte man mit 19:33 deutlich gewinnen. 

 

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