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Sieg drei und vier in Folge sichern vorzeitig den Klassenerhalt

HSG Freising-Neufahrn II – SpVgg Erdweg

Bereits am 11.03. ging es für die Zweite gegen den Mitaufsteiger aus Erdweg. Das Hinspiel konnte auswärts deutlich mit 19-33 gewonnen werden. Nach den zwei Siegen gegen Eching und Dachau wollte man an die guten Leistungen anknüpfen und sich die nächsten zwei Punkte im Kampf gegen den Abstieg sichern. Verzichten musste Trainer Mundry dabei auf Abwehrchef Huber. Wieder mit von der Partie waren Schmitz, Hertel und Düvel, sowie Debütant Guri.

Das Spiel startete ausgeglichen, nach einem 2:2 stand es so 4:4 als Freising seine ersten beiden Siebenmeter bekam. „MVP“ Tribanek verwandelte diese wie immer sicher und hatte nach diesen Toren bereits vier auf seinem Konto. In dieser Phase wurde deutlich, dass die HSG an diesem Tag stärker als der Gegner war und so konnte man sich bis zur Halbzeit einen komfortablen vier Tore Vorsprung herausarbeiten. Beim Stand von 13-9 wurden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Durchgang konnte die Zweite an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen und erhöhte den Vorsprung nun Tor um Tor. Die Mannschaft freute sich mit Debütant Petrit Guri, als dieser zum 16:11 und 18:12 traf. Über ein 22:14 und ein 25:17 gewann die Zweite am Ende verdient mit 28:19.

 

SVG Burgkirchen – HSG Freising-Neufahrn II

Durch drei Siege in Folge ergab sich für das Spiel gegen Burgkirchen bereits die Möglichkeit den Achten und damit sicheren Nicht-Abstiegstabellenplatz zu sichern. Dafür war die Zweite aber auf Schützenhilfe aus Eching und Deggendorf angewiesen – die gegen die Verfolger Altenerding und Simbach spielten. Bei eigenem Erfolg und Siegen von Deggendorf und Eching hätte man bei drei verbleibenden Spielen sieben Punkte Vorsprung auf den möglichen Abstiegs-Tabellenplatz Neun. Die Devise vor dem Spiel war aber sich vor allem auf das eigene Spiel zu konzentrieren und Burgkirchen durch ein schnelles Spiel im Gegenstoß und der zweiten Welle den Zahn zu ziehen.

In der Anfangsphase konnte man dies perfekt umsetzen. Nach sechs Minuten stand es aus Freisinger Sicht so 5:1. Dass Freising weiter auf Abwehrchef Huber verzichten musste, zeigte sich an den einfachen Toren, die man häufiger zuließ. Die Zweite zog aber weiter das Tempo an und so konnte man, über ein 11:4, bis zur Auszeit Burgkirchen‘s mit 12:6 davonziehen. Eine Auszeit, die aus Heimsicht, wie sich im Anschluss zeigte, zum richtigen Zeitpunkt kam. Um das Tempo hochzuhalten, wechselte Coach Mundry munter durch. Wie „ausgewechselt“ spielte die HSG aber auch in den nächsten Minuten. Um Schadensbegrenzung zu betreiben, wurde beim Stand von 10:13 die eigene Auszeit genommen. Direkt im Anschluss kassierte man aber drei schnelle Gegentore und musste fürchten noch vor der Halbzeit die eigene Führung abzugeben. Mit 16:14 und einem kleinen Polster ging es in die Kabinen.

Die Pause kam für die Freisinger zum richtigen Zeitpunkt, da man in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit komplett den Faden verloren hatte. Dementsprechend deutlich fiel die Ansprache vom Coach der Domstädter aus. Dass die Mannschaft es deutlich besser kann, hat man vor allem in den ersten 15 Minuten des Spiels gesehen. Devise für Halbzeit zwei war es, den eigenen Angriff wieder konzentrierter aufzuziehen, um sich die Sicherheit zurückzuholen.

Scheinbar „gepusht“ von der ersten Hälfte, kamen die Burgkirchener stärker aus der Kabine. Über ein 16:19 konnten sie sich so ihre erste und einzige Führung des Tages, mit dem 22:21 erarbeiten. Freising lies die Köpfe aber nicht hängen und nahm die Herausforderung an. Angetrieben von den Pöbeleien eines Zuschauers, war es nun immer wieder Florian Gaisbacher, der die Antwort richtigerweise auf der Platte gab. Die HSG konnte dann mit dem 27:23 schnell auf vier Tore davonziehen. Der SVG kam zwar nochmal auf zwei Tore (29:27) ran, aber die Zweite ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und erhöhte bis zum Schluss wieder auf vier Zähler Abstand. Mit dem 31:27 Sieg feierte man den vierten Erfolg in Folge.

Nach Abpfiff wurden schnell die Smartphones gezückt, um die Ergebnisse der anderen Partien zu erfahren. Durch die Siege von Deggendorf und Eching hatte sich Freising den achten Tabellenplatz gesichert und darf nächstes Jahr weiterhin in der Bezirksliga spielen. Auf der langen Rückfahrt und in der ein oder anderen Lokalität in Freising wurde der Klassenerhalt deswegen ausgelassen begossen.

Am kommenden Sonntag gastiert die Landesliga-Reserve des TSV Simbach in Freising. In einem schwachen Hinspiel mussten sich die Freisinger damals mit 23:30 geschlagen geben. Trotz des vorzeitigen Klassenerhalts, will die Zweite die Siegesserie weiter ausbauen, um sich für die Hinspiel-Pleite zu revanchieren.

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