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Zweite nach fünften Sieg in Folge mit ausgeglichenem Punktekonto

 

Nachdem der Klassenerhalt mit dem Sieg in Burgkirchen vorzeitig gesichert war, konnte man dieses Wochenende ganz ohne Druck auflaufen. Das war auch das, was Coach Mundryseiner Mannschaft vor dem Spiel mitgegeben hat. Ganz anders sah die Situation bei den Gästen, der Landesliga-Reserve des TSV Simbach aus, die selbst noch gegen den Abstieg kämpfen und deswegen unter Zugzwang standen.

Im Vergleich zur Vorwoche konnte der Trainer, mit Urlaubs-Rückkehrer Meßner, das erste Mal wieder auf einen zweiten Torwart zurückgreifen. Zudem debütierte Frederik Kosak, der nun ein Jahr lang auf Grund eines Kreuzbandrisses ausfiel und nun Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln will.

Die HSG startete furios ins Spiel. Über ein 3:0, zwang man die Gäste nach dem 6:1 bereits in der 8. Minute zur Auszeit. Der TSV kam danach besser in Spiel - über ein 7:4 verringerten sie den Vorsprung auf zwei Tore zum 8:6. Auf Grund der starken offensiven Abwehr der Gäste, hatte Freising nun immer mehr Probleme sein eigenes Spiel aufzuziehen. Beim Stand von 11:8 nahm Mundry deswegen die Auszeit, um seinem Team neue Ideen gegen diese Abwehrformation mitzugeben. Bis zur Halbzeit konnte man dies zwar nicht ganz umsetzen, den Abstand hielt man aber bis zur Halbzeit bei drei Toren zum 14:11.

In der Halbzeit nahm man sich vor weiter ohne Druck zu spielenund sich vor allem durch schnelles Spiel nach vorne leichte Chancen zu erarbeiten.

Die Mannschaften starteten ausgeglichen in die zweite Halbzeit. Freising konnte den Vorsprung über 18:15, 21:18 und ein 25:22 bis zur 52. Minute eigentlich immer konstant auf drei Toren halten. Simbach zeigte in den letzten Minuten seine stärkste Phase im Spiel und Freising wohl seine schwächste. Den Gästen gelang es so über ein 27:25, bis auf ein Tor zum 28:27 ranzukommen. Eine Minute vor Schluss gab es dann noch einen 7-Meter Strafwurf für die Zweite, der vermutlich die Entscheidung bedeutet hätte. Leider vergab man aus Freisinger Sicht die Chance und so kamen die Simbacher nochmals in Ballbesitz. 8 Sekunden vor Schluss kam es wohl zur kuriosesten Szene des Spiels. Während der Außen der Gäste frei zum Wurf kam, nahm Simbach sein Timeout und der vermeintlichen 28:28 Ausgleich zählte so nicht. Nach Wiederanpfiff stemmte sich die komplette Freisinger Abwehr gegen den letzten Angriff der Gäste und letztlich blockte Bittner den Wurf aus dem Rückraum, zum 28:27 Endstand.

Mit diesem Sieg feiert die HSG Freising-Neufahrn II ihren fünften Sieg in Folge und kann durch diesen „Wahnsinns“-Lauf ihr Punktekonto auf 20:20 ausgleichen. Als Belohnung und auf Grund der geschlossenen Hallen, gönnt der Coach seiner Mannschaft eine Woche Auszeit, bevor es dann nach Ostern in die letzten beiden Spiele der Saison geht. Motiviert durch die letzen Erfolge, will die Mannschaft ihr Punktekonto ausgeglichen halten. Bei den verbleibenden Gegnern – Landshut und Deggendorf – wird das aber sicherlich keine leichte Aufgabe werden.

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