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HSG II verliert knapp in Landshut

Bei bestem Frühlingswetter machte sich die Zweite auf dem Weg nach Landshut. Obwohl der ein oder andere den sonnigen Tag lieber anders genutzt hätte, reiste man mit fast vollem Kader und motiviert an, das Spiel gegen die „Eisenbahner“ zu gewinnen. Mit von der Partie waren die A-Jugendlichen Pfannes, Huber und Guri, sowie erstmals Torhüter Toennies, der sein Debüt in der Zweiten gab.

Der ETSV 09 Landshut war aus dem Hinspiel als körperlich starke und robuste Mannschaft bekannt. Deswegen nahm sich die Zweite mal wieder vor, vor allem durch Schnelligkeit im Angriffsspiel zu Toren zu kommen. Dementsprechend jung fiel die Startformation von Coach Mundry aus: Zwei 2000er-, ein 99er-, ein 97er-, ein 96er-  wurden von einem 95er-Jahrgang als ältestem Feldspieler komplettiert. Einzig und alleine im Tor griff man auf die Erfahrung von Meßner zurück.

Die „Jungen“ machten ihre Sache zu Beginn richtig gut. Unbeeindruckt von der körperlichen Überlegenheit der Landshuter spielte die Zweite konsequent ihre Angriffe und kam zum Start der Partie durch einige Gegenstöße zu leichten Toren. Über ein 3:3 und ein 5:5 schaffte man es so den Rest der ersten Hälfte, außer beim erneuten Ausgleich der Heimmannschaft (12:12), immer mit einem bzw. zwei Toren in Führung zu bleiben. Beim Stand von 16:14 aus Sicht der Freisinger ging es so in die Kabinen.

Der Coach kritisierte in der Halbzeit, dass es nicht nötig sei, sich im Positionsangriff immer durch Einzelaktionen „kaputt machen“ zu lassen. Die Angriffe sollen „bis zur Lücke“ besser ausgespielt werden. Lobende Worte fand er vor allem für das schnelle Spiel und den Mut der jungen Spieler, an dem man in der zweiten Hälfte weiter anknüpfen wollte. Deswegen schickte Mundry fast die gleiche Formation wie zu Beginn auf die Platte.

Landshut startete mit mehr Biss und Willen in die zweiten 30 Minuten und so kam es nach Gleichstand (17:17), zu vier weiteren Toren des ETSV. Beim Stand von 21:17 musste der Freisinger Trainer reagieren und die Auszeit nehmen. Die Abwehr funktionierte nicht mehr und ein Tor in knapp 12 Minuten war einfach zu wenig. Leider lief aus Sicht der HSG danach ähnlich. Zwar kam man erst auf drei Tore ran (22:19), doch dann lief der Ofen bei den „Eisenbahnern“ und so schafften sie es sich einen sechs Tore Vorsprung zu erarbeiten (29:23). Die Zweite wollte sich aber nicht kampflos geschlagen geben und stellte nun auf eine offensive 3:3 Abwehr um. Ball für Ball und Tor für Tor kämpfte sich die Junge Truppe über ein 29:25 auf 30:30 ran. Leider kam diese Aufholjagd etwas zu spät und so traf Landshuts Morawski wenig später zum 31:30 Endstand.

Der Trainer war trotz der Niederlage stolz auf seine Mannschaft. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte hatte man leider wieder einmal verschlafen, doch danach Moral bewiesen und nie aufgegeben. Im letzten Heim- und Saisonspiel am kommenden Samstag, geht es gegen die bereits aufgestiegenen Deggendorfer. In der Hinrunde gab es eine bittere 27:19 Niederlage in Deggendorf. Obwohl das Spiel rein tabellarisch für Freising keine Bedeutung hat, will man sich zum Abschluss der Saison nochmal gut präsentieren und idealerweise auch punkten.

 

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