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Saisonfazit der 2ten Herren

Die Saison ist vorbei, die Abschlussfahrt bereits in den Geschichtsbüchern – Zeit für ein Fazit.

Am vergangenen Wochenende machte sich die Zweite, bereits das zweite Jahr in Folge, auf den Weg nach Schladming. Nachdem letztes Jahr der Aufstieg gefeiert wurde, konnte dieses Jahr der erfolgreiche Klassenerhalt gefeiert werden. Getreu dem Motto „Auf dem Platz Kreisklasse, beim Feiern Champions-League“ reiste man mit eigener Zapfanlage und selbstgebrautem (!) Bier an. Verglich man die Fahrt mit der Saison so zeigten sich einige Parallelen: Herr F. Huber, äh Fabian H. (aus Gründen des Datenschutzes geändert), kam wie immer als Letztes. Wie bei den meisten Heimspielen, ist man mit (fast) gesamter Mannschaft angereist. Zu Beginn gab es für jeden, sowie in jedem Donnerstagstraining, „kurz was Schnelles“. Für Laufen bzw. Wandern war nicht jeder zu begeistern. Pausen sind wichtig! In der zweiten Hälfte bzw. am Samstag wurden die ersten Minuten verschlafen und nicht jeder konnte seine beste Leistung abrufen. Obwohl nicht bei jedem die Kondition fürs ganze „Spiel“ gereicht hat, ließ sich das Team trotzdem nicht unterkriegen und kämpfte wie immer bis zum Schluss. So aber nun nochmal von Beginn:

Zusammen mit den anderen Aufsteigern ging die Zweite als Außenseiter in die Saison und man wusste, dass es schwer werden wird die Liga zu halten. Die Vorbereitung war gut und lang, aber man konnte kein einziges Testspiel für sich entscheiden. Dementsprechend waren einige skeptische Stimmen aus dem Umfeld zu hören, von denen sich aber keiner aus der Mannschaft entmutigen lies.

Das erste Spiel verlor man knapp gegen die ersatzgeschwächten BOL-Absteiger aus Pfaffenhofen. Im Gegensatz zur Rückrunde wären hier definitiv Punkte gegen den MTV drinnen gewesen. Woche 2 und 3 bescherte der Zweiten die Minuspunkte 3-6. Am vierten Spieltag konnten mit einer überragenden Leistung endlich die ersten Punkte gegen Altenerding II eingefahren werden. Eine Woche später kam es aber wohl zur härtesten Klatsche die man in dieser Saison einstecken musste. Ersatzgeschwächt wurde man, beim späteren Aufsteiger SC Eching, regelrecht abgewatscht.

Wieder mit vollem Kader ging es dann in die nächsten Partien. Überraschend konnte man gegen die Landesliga-Reserve des ASV Dachau gewinnen, bevor es gegen die Mitaufsteiger Erdweg und Burgkirchen ging. Der Zweiten war klar, dass man diese Partien für sich entscheiden muss, wenn man am Ende die Klasse halten will. Beide Spiele konnten deutlich gewonnen werden und es hat sich gezeigt, dass sich die harte Vorbereitung gelohnt hat und das man im Vergleich zur Konkurrenz einen „Schritt nach vorne“ machen konnte. Nach einem kurzen Ausrutscher in Simbach konnte man zuhause gegen die robusten Landshuter gewinnen.

Was nun folgte war wohl die schwerste Phase der Freisinger Saison. Das ausgeglichene Punktekonto (10:10) wurde in den folgenden fünf Spielen stark belastet. In Deggendorf, Pfaffenhofen, Schleißheim, sowie zuhause gegen Waldkraiburg musste man sich immer chancenlos geschlagen geben. Gegen Altenerding, gegen die man in der Hinrunde noch deutlich gewinnen konnte, sollte es nun endlich wieder mit den Punkten klappen. Als man auch hier unterlag war die Stimmung und das Punkte-Minus auf dem Tiefpunkt (10:20). 

Ein Krisengespräch und zwei Trainings später ging es gegen den bis dahin überragenden Tabellenführer aus Eching. In diesem Spiel zeigt sich, dass die Mannschaft noch nicht „fertig“ war. Nach einer Wahnsinns-Partie rang man dem Ersten zwei Punkte ab. Gepusht von dieser Leistung startete die Zweite ihre Aufholjagd. Nach einem Abwehrschlachts-Sieg in Dachau und einem ungefährdeten Heimsieg gegen Erdweg, konnte man auf Grund von Schützenhilfe mit eigenem Sieg in Burgkirchen den Klassenerhalt bereits drei Spieltage vor Schluss feiern. Eine Woche später bestätigte die Mannschaft, mit einem Heimsieg gegen Simbach, dass man verdient die Liga halten wird. Auf fünf Niederlagen in Folge, folgten so fünf Siege und damit wieder ein ausgeglichenes Punktekonto (20:20).

Coach Mundry nutze nun die komfortable Tabellensituation dazu, dem „Nachwuchs“ eine Chance in Landshut zu geben. Die „Jungen“ traten mutig auf, mussten sich aber trotzdem sehr knapp geschlagen geben. Zum Saisonfinale empfing die Zweite dann den HC Deggendorf, die mit einem Sieg noch Meister der Bezirksliga werden konnten. Die Mannschaft haute zwar nochmal alles raus, verlor dann aber verdienterweise auch dieses Spiel.

Besser als erwartet schließt man die Saison mit 20:24 Punkten auf dem achten Tabellenrang ab. Auf der Abschlussfahrt zog der Trainer Bilanz und fand lobende Worte für seine Mannschaft. Als funktionierendes Team war die Stimmung auf und abseits der Platte immer gut und jeder in der Mannschaft hat sich über die Saison verbessert. Mit den Worten „wir sind noch nicht fertig“ verkündete Coach Mundry dann zur Freude des gesamten Teams, dass er nächste Saison weiterhin Trainer bleiben wird. 

Nachdem es letzte Saison keine Frage gab, wer „MVP“ (Most-Valuable-Player, wichtigster Spieler, Anm. d. Red.) des Teams ist, wurde diese Jahr auf der Hütte gewählt. Alex „Johnny“ Stallforth setze sich hier knapp gegen den „alten“ MVP Chris Tribanek durch, der wieder eine überragende Saison spielte. Vor allem durch seine Leistungen in den Spielen als er alleine den Kasten sauber halten musste, half Johnny dem Team, die Aufholjagd zu starten und am Ende die Klasse zu halten.

Die Zweite freut sich nun auf einen Monat Pause, bevor dann Anfang / Mitte Juni, für die Rechtshänder, wieder die Vorbereitung startet.

 

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