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Zweite zum Saisonstart mit drittem Sieg in Folge

 

Vor dem Spiel war die Favoritenrolle klar an Karlsfeld vergeben, die sich als Saisonziel den direkten Wiederaufstieg gesteckt haben. Die Freisinger hingegen wollen dieses Jahr besser abschneiden als letzte Saison und damit die Klasse erneut halten. Nachdem die A-Jugend selbst spielte musste Coach Mundry auf die zuletzt starken Guri, Pfannes und Toennies verzichten. Da unsere Erste spielfrei hatte, konnten diese Ausfälle durch Youngster Schuster, Torwart Vrabel, sowie Stammkraft Miller (2. Mannschaft), der die Woche zuvor ausgefallen war, ausgeglichen werden. Dem Trainer stand somit eine Top-Mannschaft zur Verfügung, die er unter der Woche auch gut auf den Gegner einstellte. 

In der Besprechung vor dem Spiel nahm der Trainer seinen Jungs den Druck und sprach von „Big Points“, wenn am Ende doch was Zählbares rauskommt. Nachdem es einige Scherze über diese Phrase gab, hier eine Definition von „wissen.de“: Ein „Big Point“ ist „ein wichtiger Kampf od. ein wichtiges Spiel, z.B. gegen den Abstieg aus einer Liga“. Einen Kampf sollte die Zweite an diesem Tag auch liefern. 

Freising startet gut ins Spiel und so lag man nach 8 Minuten mit 3:6 in Front. Dem Trainer des TSV gefiel dies gar nicht und deswegen nahm er bereits früh in der Partie seine erste Auszeit. Die Heimmannschaft fand danach besser ins Spiel und kam immer wieder bis auf ein Tor ran (6:7, 10:11). Es war vor allem Torwart Vrabel, der einige freie Würfe wegnahm, sowie der Abwehrleistung zu verdanken, dass Karlsfeld in dieser Phase nicht ausglich. Die Zweite hielt weiter stets dagegen und erhöhte bis zur Pause auf ein 13:17. Kurz vor dem Seitenwechsel kam es aus Freisinger Sicht zur wohl bittersten Aktion: Spielmacher Tribanek wurde im Gegenstoß von den Beinen geholt und verletzte sich dabei – der Abwehrspieler kam mit einer 2-Minuten Strafe davon. 

In der Halbzeit zeigte sich der Trainer zufrieden mit der Leistung seiner Jungs. Die Tipps, die er unter der Woche gegeben hat, wurden perfekt umgesetzt und zu leichten Toren verwertet. Wie in der Vorwoche auch, war das ausgerufene Motto der zweiten Hälfte, nicht aufzuhören und weiter das eigene Spiel durchzuziehen. Deswegen schenkte Mundry seiner Stammformation, die sich in der ersten Hälfte schon sehr gut präsentiert hatte, weiterhin das Vertrauen. 

Der Start der zweiten Hälfte verlief aus Sicht der HSG etwas holprig. Der Gegner kam zu leicht zum Torerfolg und auch vorne konnte man nicht mehr jeden Angriff verwerten. Dadurch entwickelte sich zunächst eine spannende und hart geführte Partie. Wie bereits in der ersten Hälfte kam Karlsfeld zur Mitte der Halbzeit immer wieder auf ein Tor ran (18:19, 21:22) und schaffte es dann zum zweiten Mal in Führung zu gehen (23:22). Beim Stand von 23:23 nahm der Trainer der Heimmannschaft seine zweite Auszeit. Aus HSG Sicht kam diese zu einer guten Zeit, da danach der Knoten platze und man sich über ein 23:25 und ein 24:27, einen sieben Tore Vorsprung (24:31) erarbeiten konnte. Kurz vor Abpfiff der Partie, kassierte der TSV nochmal zwei Zeitstrafen und die HSG konnte das Spiel dann zum Endstand 26:32 sicher nach Hause bringen. 

Die Freude nach dem Spiel war riesengroß und auch der Letzte wusste nun was „Big Points“ sind und wie sich diese anfühlen. Um das erklärte Tabellenziel zu erreichen, hätte man nicht gezwungener Maßen in Karlsfeld gewinnen müssen, aber gerade deswegen fühlen sich diese zwei Punkte verdammt gut an. Coach Mundry lobte nach dem Spiel die gute Stimmung auf und abseits der Platte und dass sich die Tore auf viele Spieler im Team verteilen. Mit 6:0 Punkten und einem Torverhältnis von +20 steht man 

momentan auf dem 3. Tabellenplatz. Kommende Woche geht es gegen die Landesliga-Reserve des MTV Ingolstadt. Mit 2:4 steht der MTV momentan auf dem 9. Rang, aber ihr Sieg gegen die HG Ingolstadt (BOL-Absteiger) vergangenes Wochenende, lässt eine spannende Partie erwarten.

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