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Zweite mit erster Saisonniederlage

 

Letzte Woche konnte gegen den MTV Ingolstadt der vierte Sieg in Folge gefeiert werden.  Es war klar, dass diese Erfolgsserie irgendwann reißen würde, aber trotzdem reiste man motiviert, die nächsten zwei Punkte zu holen, zum ETSV 09 Landshut. Im Vergleich zur Vorwoche musste die Mannschaft auf Abwehrchef Huber, Routinier Wobbe und Schmitz verzichten. Zudem fiel weiterhin Freisings Spielmacher Tribanek verletzt aus. Obwohl die Vorzeichen besser hätten stehen können, rechnete man sich dennoch Chancen aus.

 Zu Beginn des Spiels starteten beide Teams ausgeglichen ins Spiel. Bei Freising war es vor allem der junge Pfannes, der mit seinen sieben Toren in den ersten 17 Minuten, reihenweise einnetzte. So gelang es der HSG zweimal auf drei Tore davon zu ziehen (4:7,  5:8). Bereits in der Anfangsphase wurde aber deutlich, dass Freising an diesem Tag irgendwie nicht an die Leistung der Vorwochen anknüpfen konnte. Das Spiel nach vorne war ideenlos, die Fehlerquote bei fast allen Teilen der Mannschaft zu hoch und die Schnelligkeit, mit der man Landshut den Zahn ziehen wollte, war nicht vorhanden. Daraus resultierend gelang es den „Eisenbahnern“ bis zur Halbzeit den Rückstand aufzuholen und mit einem Tor Vorsprung in die Kabine zu gehen (11:10).

 Obwohl Abwehrchef Huber nicht mit von der Partie war, stand die Abwehr solide und hielt die robusten Gastgeber bei nur elf Toren.  Ganz und gar nicht zufrieden war Coach Mundry mit der Offensive. Anstatt den Ball laufen zu lassen bis sich eine Lücke auftut, versuchte man viel zu oft durch Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen.

 Was nach Wiederanpfiff passierte, lässt sich mit einem adaptierten Zitat von Andreas Brehme zusammenfassen: „Haste Scheiße an den Händen, haste Scheiße an den Händen!“.  Offensiv klappte nun fast gar nichts mehr und auch in der Defensive schlichen sich nun einige Fehler ein. Landshut konnte so auf 17:11 erhöhen und das Spiel schien früh verloren. Die „Eisenbahner“ legten danach nochmal eine Schippe drauf und erspielten sich eine zwölf Tore Führung (26:14). Nachdem das Spiel entschieden war, betrieb Freising in den letzten Minuten noch Ergebniskosmetik zum 27:20 Endstand.

 Der Endstand war zwar eine bittere Pille für die gesamte Mannschaft, aber man war sich schnell einig, dass es auch solche Tage geben muss. Dass fast die gesamte Mannschaft unter ihren Möglichkeiten geblieben ist, war jedem bewusst und so hakte man das Spiel schnell ab. Getreu dem Motto „Es ist nicht wichtig wie oft du hinfällst, sondern wie oft du wieder aufstehst“, freut sich die Zweite auf das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die SpVgg Altenerding II.

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