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Erste Heimniederlage für die HSG Freising-Neufahrn II

Letzte Woche in Landshut hat die Zweite der HSG die wohl bisher schlechteste Saisonleistung gezeigt. Offensiv wollte so gar nichts funktionieren und auch defensiv hat man im Verlauf des Spiels nachgelassen. Man wollte diese Niederlage schnell hinter sich lassen und im Training wieder durchstarten. DieTrainingseinheiten fielen allerdings wegen einer geschlossenen Halle (Schulferien) und einem Feiertag aus und deswegen erwies sich dieses Vorhaben als schwierig. Dieses Wochenendeging es gegen die SpVgg Altenerding II gegen die es in der letzten Saison einen Sieg und eine Niederlage gab. 

Im Vergleich zur Vorwoche waren Abwehrchef Huber, Stammkraft Wobbe, Schmitz und Neuzugang Koppenberg mit von der Partie. Rückraumspieler Marker musste diese Woche verletzt pausieren und auch „das Hirn der Mannschaft“ Tribanek musste nach wie vor verletzt auf der Bank platznehmen.

Die Zweite startete durchwachsen in die Partie. Die Abwehr stand solide und ließ in den ersten 15 Minuten nur sechs Tore zu. Probleme offenbarte sich aber im Angriff, in dem man zwar die Chancen herausspielen konnte, aber reihenweise an demstark haltenden Torhüter scheiterte. Freising kam so erst nach 18 Minuten zu seinem vierten Tor (4:7). Zwar lief man den „Bibern“ bis zur Halbzeit hinterher, aber es zeigten sich nun Ansätze im Offensivspiel, die Hoffnung für die zweite Hälfte gaben. Mit zwei Toren Rückstand ging es in die Pause (9-11).

Coach Mundry forderte in der Halbzeit ein besseres Verhalten im Angriff ein. Statt immer parallel zu stoßen, sollten die Rückraumspieler mit mehr Schnelligkeit in die Tiefe der Abwehr gehen. Die Chancenverwertung war das zweite große Problem und so versuchte er mit Tipps seine Schützen besser auf die gegnerischen Torhüter einzustellen.  An der Defensive hatte er nicht viel auszusetzen.

Nach Wiederanpfiff startete die HSG zunächst gut und konnte direkt ausgleichen (11:11, 12:12). In den nächsten Minuten verpasste man es aber, daran anzuknüpfen und ließ Altenerding durch einige Unkonzentriertheiten mit vier Toren davonziehen (12:16). Obwohl man sich dadurch selbst unnötig Steine in den Weg gelegt hat, warf die Zweite nochmal alles rein und kämpfte sich auf ein 19:20 ran. In den letzten zehn Minuten wechselte das „Momentum“ wieder auf die gegnerische Seite und Freising verpasste es mitzugehen. Die „Biber“ zogen auf ein 20:25 davon und entschieden somit das Spiel kurz vor Schluss für sich. Endstand 22:26.

„Es war heute nicht alles schlecht“, so Torhüter Alex Stallforth nach dem Spiel. Im Vergleich zur Vorwoche zeigte man wieder Lust am Handball, auch wenn sich das nicht immer in gelungene Aktionen ummünzen lies. Nächste Woche geht es zum Aufsteiger SVW Burghausen II, der mit 9:3 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang steht. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass es sicherlich ein schweres Spiel werden kann und dass die Zweite wieder eine Top-Leistung zeigen muss, um dort etwas Zählbares mitzunehmen.

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