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Zweite unterliegt dem Tabellenführer

 

An diesem Samstagabend ging es für die Zweitvertretung der HSG Freising/Neufahrn zum MTV Pfaffenhofen. Die Gastgeber hatten bislang nur eine Niederlage gegen die HG Ingolstadt zu verzeichnen, gegen die in der vorherigen Woche noch eine knappe Niederlage für die „Zweite“ zu Buche stand (18:21). Vor diesem Hintergrund rechnete sich die Mannschaft Chancen auf einen Coup aus, um die aktuelle Negativserie zu beenden. 

Vom Start weg agierte die Offensive der Gäste agil gegen die aggressive 3:2:1-Deckung Pfaffenhofens, offenbarte jedoch im Abschluss Probleme, sodass in den ersten 17 Minuten lediglich 4 Tore erzielt werden konnten. Gepaart mit einer schwachen Abwehrleistung führte dies zu einem Vorsprung von sieben Toren für den Aufstiegsaspiranten (11:4, 17. Minute). Holger Mundry nahm daraufhin die erste Auszeit, um seine Mannen zu wecken. Bereits gute fünf Minuten später bestand die Möglichkeit vom Siebenmeterpunkt auf drei Tore zu verkürzen. Von der Auszeit bis zur Halbzeit musste die „Zweite“ nur vier Gegentore hinnehmen (in 13 Minuten) – die Ansprache machte sich defensiv bezahlt. Da die eigene Abschlussschwäche jedoch weiter Bestand hatte, ging es folgerichtig mit 15:10 für die Gastgeber in die Halbzeitpause. 

In Durchgang zwei gelang es trotz passender Kampfeinstellung nicht mehr den Abstand nennenswert zu verkürzen.  Die Leistung der Defensive ließ sich weiterhin sehen, kassierte man in der zweiten Hälfte nur 11 Gegentore. In der Offensive hingegen wurde zu häufig der unvorbereitete Abschluss gesucht, ohne vorher nennenswerten Druck auf die Abwehr aufzubauen. Der MTV hatte dadurch wenig Mühe, die Angriffe der Freisinger zu verteidigen. Die besten Möglichkeiten für die Gäste entstanden nach seltenem druckvollen Anstoßen oder konsequenten Spieleröffnungen. Durch den gleichbleibenden Rückstand (18:13, 40. Minute; 23:18, 52. Minute) „plätscherte“ die Begegnung vor sich hin und mündete in einem 26:20 für Pfaffenhofen. An dieser Stelle Glückwünsche an die souveränen Tabellenführer! Unter dem Strich bleibt für die HSG II das fünfte Spiel in Folge, in dem man dem Gegner spielerisch nicht unterlegen war, jedoch nötiges Glück in entscheidenden Phasen und Konsequenz im Abschluss fehlten. Zudem war an diesem Sonntag die Abwehrleistung in der Anfangsviertelstunde ausschlaggebend für die fehlende Spannung in der Partie. 

Im letzten Spiel des Jahres (16.12., 14:30 Uhr) empfängt die „Zweite“ den VfL Waldkraiburg, welcher auf dem zweiten Platz rangiert. Die Mannschaft wird alles daran setzen, für einen versöhnlichen Abschluss der durchwachsenen ersten Spielhälfte der Saison 2018/19 zu sorgen.

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