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Zweiter mit deutlicher Heimpleite gegen Wacker II

Beim drittletzten Heimspiel der Saison traf die Zweitvertretung der HSG auf das Pendant aus Burghausen. Nach dem Torfestival (37:35) im Hinspiel wussten die Männer von Coach Mundry, was sie erwartet: eine aggressive 5:1-Deckung und in der Offensive der starke Rückraumlinke Kalchauer, welcher die Torschützenliste mit einem Schnitt von neun Treffern pro Spiel anführt.

Die HSG startete spielerisch agil in die Partie, zeigte im Abschluss jedoch eklatante Schwächen, sodass sie kontinuierlich einem Rückstand hinterherlief (1:4, 5. Minute; 7:11, 20. Minute) und sich immer wieder herankämpfen musste (6:6, 10. Minute; 10:11, 23. Minute). Auch die Abwehr stand zunächst nicht stabil, was in einigen einfachen Toren für Burghausen endete. Im zweiten Abschnitt von Halbzeit eins stand die Deckung zwar besser und aggressiver, jedoch war es immer wieder Kalchauer, der aus der Distanz nach Belieben Torerfolge verzeichnete. Die Wurfquote Freisings blieb trotz zahlreicher freier Würde von sechs Metern weiterhin im weit unterdurchschnittlichen Bereich. Man ging mit einem Drei-Tore-Rückstand (12:15) in die Kabine. 

Um den starken Schützen der Gäste in den Griff zu bekommen, stellten die Hausherren auf eine Manndeckung um, der damit komplett aus dem Spiel genommen war. Es ergab sich jedoch ein ums andere Mal dieselbe paradoxe Situation: Die übrigen Spieler vom SVW fanden keine Lücke im Abwehrverband Freisings, liefen sich fest und bekamen einen Freiwurf zugesprochen. Im Zuge dessen stellten sich zwei Mann als Block für ihren Rückraumshooter vor die Abwehr, sodass dieser aus zehn oder elf Metern Entfernung zum Wurf hochstieg und traf. Auf diese Art und Weise erzielte der 8er reihenweise Tore. Dies trieb den Gastgebern Verzweiflung und Ratlosigkeit ins Gesicht. Dass Wacker ansonsten im Angriff nichts einfiel und man sie bestens im Griff hatte, machte es noch schlimmer und führte zum Abnehmen der Moral ob der Hilflosigkeit gegen diese „Taktik“. 

Die Chancenverwertung der HSG II war allerdings auch in Durchgang zwei mangelhaft. Das Resultat war ein spielentscheidender 8:1-Lauf der Gäste von der 41. bis zur 50. Minute. Über 20:29 (53. Minute) endete das Spiel 24:31. Sichtlich angefressen und enttäuscht gratulierte man den Spielern der Zweitvertretung aus Burghausen zum Sieg. Nächsten Sonntag (18:15 Uhr) geht es erneut in der Luitpoldhalle zum Spiel gegen den Tabellenletzten aus Rottenburg.

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