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Zweite im Abstiegskampf ohne Überzeugung

Am vergangenen Sonntag hatte die HSG Freising-Neufahrn II den TSV Rottenburg zu Gast. Im Hinspiel blieb man bei einer 36:33 Niederlage, vor allem in der Abwehr unter seinen Möglichkeiten. Wie wichtig diese Partie für Freising war, da man sich mit zwei Punkten den 8. Tabellenrang sichern konnte, war jedem vor dem Spiel bewusst, setzte die Mannschaft aber wohl unterbewusst unter Druck.

Etwas verkrampft startete die Zweite dann auch in die Partie, in der man aber direkt die erste Chance für den TSV, eine Siebenmeter, abwehren konnte. Bevor Freising ins Spiel fand, legten zunächst die Gäste vor und gingen in Führung (1:3, 3:5). Danach glich man immer wieder aus (5:5, 8:8), schaffte es aber nicht selbst in Front zu gehen. Infolgedessen spielte die Zweite wieder wie in den Anfangsminuten und ließ einige Chancen liegen (8:11). Dies zwang Coach Mundry zur Auszeit, nach der es aber nicht wirklich besser aussah. Bis zur Halbzeit blieb der drei Tore Rückstand konstant und man ging mit einem 11:14 in die Kabinen.

In der Pause war klar wo die Probleme lagen. In der Offensive agierte man zu verkrampft und ließ deswegen einige klare Chancen liegen. In der Defensive ließ man vor allem über die gegnerischen Außen zu viele Möglichkeiten zu und hielt hiervon auch kaum eine. Trotz dieses Rückstands ging die Mannschaft motiviert in die zweite Hälfte.

Das Spiel ging aber leider so weiter wie es für Freising aufgehört hatte. Sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr hatte man kein Glück und so lief man bis zur Mitte der zweiten Hälfte dem Rückstand hinterher (17:20). Das Spiel war nun geprägt von harten Aktionen und so konnte die HSG, nach Zeitstrafen für die Gäste, mehrmals in Überzahl agieren. Das Momentum lag klar auf Freisinger Seite, aber man verpasste es auszugleichen und kam so nur zweimal auf ein Tor ran (19:20, 21:22). Danach verließ das Glück die Domstädter wieder und durch die steigende Nervosität fehlte die Überzeugung in den Abschlüssen. Der TSV traf weiter in fast jedem Angriff und zog dadurch spielentscheidend auf 22:27 davon. Das Spiel endete mit 23:28.

Nach dem Abpfiff hingen die Köpfe bei der Zweiten erstmal tief. Für die Mannschaft, in der nach wie vor die Stimmung passt, wird es langsam deprimierend jede Woche zwei Punkte abgeben zu müssen. In engen Spielen gegen die “obere Tabellenhälfte” hat die Zweite das ein oder andere Mal bewiesen, was in ihr steckt. In den letzten drei Spielen darf man sich gegen die Spitzenteams der Liga beweisen. Mit der HG Ingolstadt, dem MTV Pfaffenhofen und dem VfL Waldkraiburg geht es gegen die momentanen Tabellenplätze 1 bis 3. In diesen schweren Spielen muss die Mannschaft endlich wieder punkten, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten und aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern.

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