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Zweite kann Aufstiegsaspirant nicht ärgern

Nach zuletzt schwachen Leistungen ist die HSG Freising-Neufahrn II am vergangenen Sonntag als klarer Außenseiter zur HG Ingolstadt gereist. Für das Spiel nahm man sich vor, die Stimmung, die neben der Platte nach wie vor gut ist, endlich wieder zusammen auf der Platte zu zeigen und zusammen Spaß am Handball zu haben. Für die Partie musste Freising auf Abwehrchef Huber und Torhüter Hörl verzichten, der wieder zurück zur 1. Mannschaft beordert wurde.

Ohne Druck startete die Zweite in die Partie und konnte die HG damit ein wenig überraschen. Nach einem 0:3 wachten die Gastgeber aber auf und kamen nun hellwach ins Spiel. Schnell egalisierten sie den Rückstand (4:4) und machten eine eigene Führung daraus (7:4). Ingolstadts Coach schien trotzdem nicht zufrieden und nahm infolgedessen seine erste Auszeit. Danach ging die HG zunächst weiter auf Abstand (10:5), ehe die HSG wieder verkürzen konnte (11:8). In der Defensive ließ die Zweite nun zu leicht die Tore zu und im Angriff konnte man die “zweite Welle” nie schnell genug ausspielen, sodass der Gegner bereits in seiner 6:0 Abwehrformation stand. Freising tat sich demnach schwer eigene Treffer zu erzielen und Ingolstadt zog so bis zur Halbzeit auf ein 16:8 davon.

Gegen einen starken Gegner wie die HG, schien die Aufholjagd an diesem Tag nicht mehr möglich. Deswegen nahm Coach Mundry der Mannschaft den letzten Druck und rief jeden dazu auf, die Partie sauber zu Ende zu Spielen, Sachen auszuprobieren und Erfahrungen für die nächsten Spiele und die nächste Saison zu sammeln. Zu Beginn der zweiten Hälfte schenkte Freisings Trainer folgerichtig auch Spielern sein Vertrauen, die im Laufe der Saison häufig zu kurz kamen.

Halbzeit zwei plätscherte so dahin und der Gastgeber hielt die Domstädter auf Abstand. Nach einem neun Tore Rückstand (18:9) kam die HSG zwar noch mehrmals auf sieben Tore ran (19:12, 22:15), aber die HG, die selbst einige der Stammkräfte auswechselte, spielte die Partie souverän zu Ende. Das Spiel endete leistungsgerecht mit 30:21.

Die Lage hat sich für die Zweite damit nicht verbessert. Um aus eigener Kraft und ohne Schützenhilfe den Klassenerhalt zu sichern, muss man selbst noch punkten. Mit dem MTV Pfaffenhofen kommt nächsten Sonntag (18:15), der Erste der Bezirksliga Altbayernin die Luitpoldhalle, der sich trotz gesicherten Aufstieg sicherlich keine Blöße geben will. Die Mannschaft wird wie immer alles geben und versuchen die Punkte in Freising zu behalten.

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