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Männer 2

Männer 2 BL-Altbayern Saison 2019 /2020

 Herren2 - Saison 2019-2020

Zweite mit Last-Minute Sieg in eigener Halle

Nach der schwachen Leistung der vorangegangenen Woche war das Ziel der Zweiten am Sonntag klar. Die Leistung sowie die Einstellung der Mannschaft im Spiel müsse sich deutlich steigern und nächsten zwei Punkte sollten her. So wurde dann auch die Woche lang trainiert. Es war klar, dass jeder heiß darauf war, die zwei Punkte in Freising zu behalten.

Mit einer vollen Bank - Coach Mundry hatte wieder einmal das Luxusproblem, manchen Spielern eine Pause aufzuerlegen - ging es dann um 18.15 Uhr pünktlich in die Partie gegen den TSV Indersdorf.

Gleich zu Anfang der Partie zeigte sich die Motivation der Freisinger und man konnte die vom Trainer geforderte agressive Abwehr, sowie das schnelle Tempospiel nach vorne zügig umsetzen. Von 2:0 Führung, über ein 3:3 konnte man sich bis Minute 13 auf ein 8:4 absetzen und den Gegner zu seiner ersten Auszeit zwingen. Der TSV Indersdorf kam gestärkt aus der einminütigen Besprechung zurück und konnte durch überlegte Auslösehandlungen und starke Abschlüsse der beiden Außen auf 8:8 ausgleichen, nur um dann wenig später mit 8:9 zum ersten Mal in Führung zu gehen. Bis zur Pause konnten sich die Gäste, nach einer schwachen Angriffsphase der Zweiten, in denen zu viele Bälle leichtfertig verspielt und verworfen wurden, eine 4-Tore Führung herausspielen, sodass die HSGler mit einem Rückstand von 12:16 in die Halbzeitpause gingen. 

Der Inhalt der Ansprache in diesen 10 Minuten war recht einfach. Man müsse es schaffen, die gegnerischen Außen unter Kontrolle zu bringen, da diese schlichtweg die größte Torgefahr darstellten. Es sollte also agressiver gegen die Außen gestanden werden, man dürfe keine Anspiele zulassen und somit die Flügelspieler gar nicht zum Abschluss kommen zu lassen. Des weiteren wäre wichtig, im Angriff nicht den Kopf zu verlieren und keine überhasteten, unvorbereiteten Aktionen zu zeigen. Mit dem Voratz, genauso euphorisch in Hälfte zwei zu starten, wie man in die Partie gegangen war, kam man aus der Kabine.

Nach anfänglichem hin und her gelang es der Zweiten, den Rückstand in Minute 42 auf zwei Tore (18:20) zu verkürzen. Nach 45 Minuten stand dann der Ausgleich zu Buche.

Es folgte ein spannendes letztes Spielviertel, in dem Rückkehrer Marius Rösel durch einige starke Aktionen zeigte, warum man ihn doch sehr vermisst hatte. Coach Mundry hatte inzwischen auf eine Manndeckung gegen den Indersdorfer Tobias Bärsch umgestellt, wodurch einiges an Offensivstärke der Gäste vorloren ging. Keine der beiden Mannschaften konnte sich in den letzten Minuten entscheidend absetzen, was durchaus auch an der mangelnden Wurfausbeute auf Seiten der HSG und dem stark aufgelegten Torhüter Hörl lag. Die Partie endete mit einer hektischen letzten Spielminute.Die Hausherren konnten zuerst einen Wurf nicht im Kasten der Gegner unterbringen und mussten deswegen bei noch 50 zu spielenden Sekunden wieder auf die verteidigende Seite des Balles. Indersdorf kam zum Abschluss, doch Keeper Hörl konnte den Abschluss vereiteln. Im Gegenstoß konnte man, mit noch 15 verbleibenden Sekunden den Führungstreffer erzielen. Die Uhr tickte, Edgar Marker konnte den Gegner ins Aus drängen und somit auch wieder wichtige Zeit gut machen. Indersdorf kam daraufhin erneut zum Abschluss, doch da stand zum wiederholten Male Karl Hörl und hielt den Sieg in letzter Sekunde fest.

Der Jubel und die Freude über die zwei Punkte in eigener Halle waren groß und das vorgekühlte Hopfengetränk schmeckte doppelt gut. Doch nächste Woche wartet mit der MBB SG Manching der vermeintlich stärkste Gegner auf die Domstädter. Deswegen wird auch diese Woche wieder konzentriert und diszipliniert trainiert, um dann vielleicht den ungeschlagenen Manchingern die zu vergebenen Punkte zu entführen.

 

Für dei HSG spielten: Felix Miller (6), Edgar Marker (5), Leonhard Wobbe (4), Florian Gasibacher (3), Christoph Tribanek (3/1), Thomas Huber (2), Felix Pfannes (2), Manuel Gruber (1), Marius Rösel (1), Fabian Huber, Maximilian Koppenberg, Petrit Guri, Karl Hörl (TW), Maximilian Stangl (TW)

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