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Zweite mit wichtigen Punkten im Kampf um den Klassenerhalt

Am Samstagabend reiste die Zweitvertretung der HSG Freising/Neufahrn zum TSV Indersdorf. Nach zuletzt zwei herben Pleiten mit insgesamt 71 Gegentoren lag das Augenmerk insbesondere auf der Defensive. Vor dem Spiel hatte Coach Holger Mundry zwei klare Ansagen an seine Mannschaft. Man dürfe auf keinen Fall – wie gegen den TSV Schleißheim – den Start verschlafen, als man nach 10 Minuten bereites mit 10:3 hinten lag. Des Weiteren wollte er im Spiel nach vorne reichlich Tempo sehen, da die Indersdorfer erste Sechs meist nahezu durchspiele und die Geschwindigkeit nicht über 60 Minuten mitgehen könne. 

Obwohl die Freisinger in den ersten Minuten noch einige Schwierigkeiten hatten, die beiden starken Rückraumspieler Bärsch und Vejnovic in den Griff zu bekommen, konnten die Gäste sich durch Konzentration im Abschluss bis zur siebten Minute eine 2:5- Führung erspielen, sodass sich der Trainer der Heimmannschaft gezwungen sah die erste Auszeit zu nehmen. Diese zeigte allerdings nur bedingt Wirkung, denn die Gäste konnten sich über 5:6 (9. Minute), 6:10 (15.) und 8:13 (22.) bis zur Pause eine Führung von sieben Toren erspielen (10:17). Vor allem durch sehenswerte Einzelaktionen vom jungen Simon Pfannes war die Indersdorfer Abwehrreihe immer wieder gezwungen Fouls zu begehen, welche eine Zeitstrafe nach sich zogen. Selbige handelte sich zwar auch die „Zweite“ in der von den jungen Schiedsrichtern sehr souverän geführten Partie immer wieder ein. Es gelang aber über den gesamten Spielverlauf keiner der beiden Mannschaften wirklich aus dem zahlenmäßigen Vorteil Kapital zu schlagen. 

Auch nach der Pause ließen die Männer von Trainer Mundrynicht nach und konnten die Führung dank der agilen 5:1-Abwehr und einem starken Karl Hörl im Tor bis zur 39. Minute auf neun Tore ausbauen (12:21). Es folgte die einzige Schwächephase der Gäste, in der der TSV die Führung auf drei Tore schrumpfen ließ (20:23; 49.). Die Abschlüsse auf Freisinger Seite wurden in diesem Zeitraum zu überhastet genommen und die Abwehr musste sich durch einige Umstellungen zunächst wieder neu sortieren. Die Durststrecke endete jedoch mit einem Bilderbuchpass des stark aufspielenden Tribanek auf Kreisläufer Huber, welcher den Ball zum 20:24 einnetzte und einen Treffer der Kategorie „Tor des Jahres“ erzielte. 

In den letzten zehn Minuten des Spiels war die HSG immer wieder in der Lage, ein mögliches Aufbäumen der Gastgeber durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zu unterbinden. Einen großen Anteil daran hatte auch der zweite Keeper Stangl auf Freisinger Seite, der nicht nur einen wichtigen Siebenmeter (54.) halten konnte, sondern auch darüber hinaus einige sehenswerte Paraden zu Buche stehen hatte. Über 21:27 (56.) stellte man den Entstand von 23:29 her und fuhr so die ersten Punkte im Kalenderjahr 2020 ein. Am kommenden Sonntag (16.2.) erwartet die Zweite der HSG den starken Tabellenführer aus Manching, welchen man mindestens ärgern möchte. Mit einer so geschlossen starken Leistung in allen Mannschaftsteilen wie beim Gastspiel in Indersdorf wäre man auf jeden Fall nicht chancenlos. 

Für die HSG spielten (und trafen): 

Karl Hörl, Maximilian Stangl (beide Tor), Florian Gaisbacher, Philipp Gibhardt, Manuel Gruber (4), Fabian Huber (1), Maximilian Koppenberg (2), Edgar Marker (4), Felix Miller (3), Simon Pfannes (8), Christoph Tribanek (4/1), Leonhard Wobbe (3/2)