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Männer 2

Männer 2 BL-Altbayern Saison 2019 /2020

 Herren2 - Saison 2019-2020

2. Männer Spielberichte

Zweite im Abstiegskampf ohne Überzeugung

Am vergangenen Sonntag hatte die HSG Freising-Neufahrn II den TSV Rottenburg zu Gast. Im Hinspiel blieb man bei einer 36:33 Niederlage, vor allem in der Abwehr unter seinen Möglichkeiten. Wie wichtig diese Partie für Freising war, da man sich mit zwei Punkten den 8. Tabellenrang sichern konnte, war jedem vor dem Spiel bewusst, setzte die Mannschaft aber wohl unterbewusst unter Druck.

Etwas verkrampft startete die Zweite dann auch in die Partie, in der man aber direkt die erste Chance für den TSV, eine Siebenmeter, abwehren konnte. Bevor Freising ins Spiel fand, legten zunächst die Gäste vor und gingen in Führung (1:3, 3:5). Danach glich man immer wieder aus (5:5, 8:8), schaffte es aber nicht selbst in Front zu gehen. Infolgedessen spielte die Zweite wieder wie in den Anfangsminuten und ließ einige Chancen liegen (8:11). Dies zwang Coach Mundry zur Auszeit, nach der es aber nicht wirklich besser aussah. Bis zur Halbzeit blieb der drei Tore Rückstand konstant und man ging mit einem 11:14 in die Kabinen.

In der Pause war klar wo die Probleme lagen. In der Offensive agierte man zu verkrampft und ließ deswegen einige klare Chancen liegen. In der Defensive ließ man vor allem über die gegnerischen Außen zu viele Möglichkeiten zu und hielt hiervon auch kaum eine. Trotz dieses Rückstands ging die Mannschaft motiviert in die zweite Hälfte.

Das Spiel ging aber leider so weiter wie es für Freising aufgehört hatte. Sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr hatte man kein Glück und so lief man bis zur Mitte der zweiten Hälfte dem Rückstand hinterher (17:20). Das Spiel war nun geprägt von harten Aktionen und so konnte die HSG, nach Zeitstrafen für die Gäste, mehrmals in Überzahl agieren. Das Momentum lag klar auf Freisinger Seite, aber man verpasste es auszugleichen und kam so nur zweimal auf ein Tor ran (19:20, 21:22). Danach verließ das Glück die Domstädter wieder und durch die steigende Nervosität fehlte die Überzeugung in den Abschlüssen. Der TSV traf weiter in fast jedem Angriff und zog dadurch spielentscheidend auf 22:27 davon. Das Spiel endete mit 23:28.

Nach dem Abpfiff hingen die Köpfe bei der Zweiten erstmal tief. Für die Mannschaft, in der nach wie vor die Stimmung passt, wird es langsam deprimierend jede Woche zwei Punkte abgeben zu müssen. In engen Spielen gegen die “obere Tabellenhälfte” hat die Zweite das ein oder andere Mal bewiesen, was in ihr steckt. In den letzten drei Spielen darf man sich gegen die Spitzenteams der Liga beweisen. Mit der HG Ingolstadt, dem MTV Pfaffenhofen und dem VfL Waldkraiburg geht es gegen die momentanen Tabellenplätze 1 bis 3. In diesen schweren Spielen muss die Mannschaft endlich wieder punkten, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten und aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern.

Zweiter mit deutlicher Heimpleite gegen Wacker II

Beim drittletzten Heimspiel der Saison traf die Zweitvertretung der HSG auf das Pendant aus Burghausen. Nach dem Torfestival (37:35) im Hinspiel wussten die Männer von Coach Mundry, was sie erwartet: eine aggressive 5:1-Deckung und in der Offensive der starke Rückraumlinke Kalchauer, welcher die Torschützenliste mit einem Schnitt von neun Treffern pro Spiel anführt.

Die HSG startete spielerisch agil in die Partie, zeigte im Abschluss jedoch eklatante Schwächen, sodass sie kontinuierlich einem Rückstand hinterherlief (1:4, 5. Minute; 7:11, 20. Minute) und sich immer wieder herankämpfen musste (6:6, 10. Minute; 10:11, 23. Minute). Auch die Abwehr stand zunächst nicht stabil, was in einigen einfachen Toren für Burghausen endete. Im zweiten Abschnitt von Halbzeit eins stand die Deckung zwar besser und aggressiver, jedoch war es immer wieder Kalchauer, der aus der Distanz nach Belieben Torerfolge verzeichnete. Die Wurfquote Freisings blieb trotz zahlreicher freier Würde von sechs Metern weiterhin im weit unterdurchschnittlichen Bereich. Man ging mit einem Drei-Tore-Rückstand (12:15) in die Kabine. 

Um den starken Schützen der Gäste in den Griff zu bekommen, stellten die Hausherren auf eine Manndeckung um, der damit komplett aus dem Spiel genommen war. Es ergab sich jedoch ein ums andere Mal dieselbe paradoxe Situation: Die übrigen Spieler vom SVW fanden keine Lücke im Abwehrverband Freisings, liefen sich fest und bekamen einen Freiwurf zugesprochen. Im Zuge dessen stellten sich zwei Mann als Block für ihren Rückraumshooter vor die Abwehr, sodass dieser aus zehn oder elf Metern Entfernung zum Wurf hochstieg und traf. Auf diese Art und Weise erzielte der 8er reihenweise Tore. Dies trieb den Gastgebern Verzweiflung und Ratlosigkeit ins Gesicht. Dass Wacker ansonsten im Angriff nichts einfiel und man sie bestens im Griff hatte, machte es noch schlimmer und führte zum Abnehmen der Moral ob der Hilflosigkeit gegen diese „Taktik“. 

Die Chancenverwertung der HSG II war allerdings auch in Durchgang zwei mangelhaft. Das Resultat war ein spielentscheidender 8:1-Lauf der Gäste von der 41. bis zur 50. Minute. Über 20:29 (53. Minute) endete das Spiel 24:31. Sichtlich angefressen und enttäuscht gratulierte man den Spielern der Zweitvertretung aus Burghausen zum Sieg. Nächsten Sonntag (18:15 Uhr) geht es erneut in der Luitpoldhalle zum Spiel gegen den Tabellenletzten aus Rottenburg.

Zweite holt wichtige Punkte im Abstiegskampf

Nach einer Woche Pause, ging es am vergangenen Sonntag gegen den ETSV 09 Landshut. Im Hinspiel hat die HSG Freising-Neufahrn II die wohl schlechteste Saisonleistung gezeigt und verlor mit 27:20. Also war am vergangenen Sonntag gegen den Tabellennachbarn (7. gegen 8.) Wiedergutmachung angesagt. Verzichten musste die Mannschaft dabei auf den zuletzt so starken Rösel, der den noch immer nicht top-fitten Tribanek adäquat ersetzen und damit wunderbar entlasten konnte.

Freising startete gut in die Partie. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten (3:3), konnte sich die Zweite dann langsam einen Vorsprung erarbeiten. Nach einem 7:4 und einer Auszeit der Gäste erhöhte die HSG auf ein 11:5. Auf Seite der “Eisenbahner” war es vor allem der erfahrene Morawski, der die Gäste weiter im Spiel hielt und durch drei Tore in Folge auf den 12:8 Halbzeitstand stellte.

In der Defensive konnte man in der ersten Hälfte eine sehr gute und konstante Leistung zeigen, die sich in nur acht Gegentoren widerspiegelte. Im Spiel nach vorne offenbarten sich einige Unkonzentriertheiten, die zu vielen Ballverlusten führten. Coach Mundry forderte seine Mannschaften deswegen auf, den Ball ruhig und über kurze Stationen nach vorne zu spielen und geduldiger auf die Chancen zu warten.

Die HSG erwischte einen Blitzstart in Hälfte Zwei und ging mit acht Toren in Führung (17:9). Nun kam wie so oft, eine Phase, in der die Zweite es verpasste frühzeitig den Deckel drauf zu machen. Landshut kam deswegen auf drei Tore ran (19:16), bevor es ständig hin und her ging (21:16, 22:18). Wie auch im letzten Spiel, wurde es gegen Ende der Partie kurios. Freising kassierte drei Zeitstrafen und musste zeitweise mit nur drei Feldspielern agieren. Der ETSV, verwarf alle resultierenden Siebenmeter und aus einem “drei gegen sechs” wurde dann ein “sechs gegen vier”, als die Gäste selbst durch zwei Zeitstrafen dezimiert wurden. Die Zweite überstand die eigene Unterzahl ohne Gegentor und nutzte dann die Chance um wieder mit sieben Toren in Front (26:19) zu gehen. Als beide Mannschaften wieder vollzählig waren, ging es mit den Zeitstrafen munter weiter. Erst Landshut einmal, dann Freising zweimal. Die Eisenbahner behielten in diesem Durcheinander den klareren Kopf und so kamen sie, über ein 26:22, auf ein 26:24 ran. Die Gäste bekamen in der letzten Minuten nochmals zweimal zwei Minuten und so ging eine am Schluss wilde Partie mit 26:24 zu Ende.

Die HSG II konnte sich, mit einer über weiten Teilen guten Leistung, selbst belohnen. Die Punkte an denen man ansetzen muss, sind sicherlich die Konstanz über die vollen 60 Minuten und das Selbstbewusstsein, auch wenn nicht mal alles klappt. Mit diesen wichtigen zwei Punkten hält Freising die Konkurrenz im Abstiegskampf vorerst auf Abstand und verweilt auf dem 8. Tabellenplatz. Kommendes Wochenende ist erneut Pause, bevor es die Woche drauf dann zur SpVgg Altenerding II (Tabellenplatz 5) geht.

Damen 2 weiter auf Erfolgsspur

Das Ergebnis zeigt bei weitem nicht mit welcher herausragenden Leistungen die Damen der HSG 2 am Sonntag aufopferungsvoll für diesen Sieg gegen Manching 2 gekämpft haben. 
Am Anfang konnte sich Manching schnell auf 1:4 ansetzen. Durch eine 2 Minuten Strafe gegen Irene Buchmann ging ein Ruck durch die Reihen. Die Abwehr stand nun besser als je zuvor in dieser Saison. Keine der beiden Mannschaften konnte sich nun absetzen. Zur Halbzeit stand es 12:10. 

Nach Wiederanpfiff konnte mehrmals auf unsere Caro Appel abgelegt werden, diese bedankte sich mit sehenswerten Treffern. Nach der 40. Minute ließen die Damen 2 nichts mehr anbrennen, die Abwehr konnte kaum jemand durchbrechen. Den Abschluss des Spiels gehörte unserer Sarah Knott auf rechts außen mit zwei letzten Toren zum 25:19.
Neu begrüßen durften wir Julia Knittlmeier, die sich mit 2 schönen Toren ihr Debüt feierte. 

Gespielt haben:
Düvel Dorit, Becker Carina, Sonntag Thea, Tschuk Juliane, Blobner Sandra, Knittlmeier Julia, Appel Caro, Schmidt Constanze, Grum Pauline, Buchmann Irene, Göppert Simone, Knott Sarah, Haska Blerta

Zweite kann sich wieder nicht selbst belohnen

Mit deutlich breiterem Kader als letzte Woche, ging es vergangenen Sonntag gegen den TSV Karlsfeld, der zusammen mit Altenerding auf einem geteilten vierten Platz steht. Im Hinspiel konnte man mit einem 26:32 noch zwei Punkte aus Karlsfeld mitnehmen. Wegen ständig wechselnder Konstanz in der gezeigten Leistung Freisings, konnte man vor der Partie keinen klaren Favoriten ausmachen.

Freising machte zwar das erste Tor, doch Karlsfeld startete etwas motivierter in die Partie und ging so mit 2:4 in Führung. Erst Mitte der ersten Hälfte kämpfte sich die Zweite ran und ging, nach einer zwei Minuten Strafe für die Gäste, mit zwei Toren in Führung (7:5). Bis drei Minuten vor Seitenwechsel blieb die Partie offen (10:10). Der TSV nutzte dann aber noch die Chance, da Freising mit dem Kopf schon in der Kabine schien und ging mit 10:13 in die Halbzeit.

HSG Trainer Mundry kritisierte vor allem die Stimmung auf und neben der Platte. Vor zwei Wochen gegen den ASV Dachau II hatte sich die Mannschaft dadurch selbst zum Sieg getragen.

Halbzeit zwei begann dort, wo die erste Hälfte aufgehört hatte. Karlsfeld war weiterhin am Drücker und ging bis auf fünf Tore in Führung (13:18). Dies zwang den Heimtrainer bereits früh zu seiner Auszeit. Wirklichen Einfluss auf die Partie hatte diese Pause aber nicht. Das Spiel war nun geprägt von vielen Unterbrechungen und Zeitstrafen. Infolgedessen kam es zur wohl kuriosesten Aktion des Spiels. Nachdem sich ein Freisinger Spieler im Spielverlauf leicht verletzte, wollten die Schiedsrichter die Partie nicht unterbrechen, weswegen sich der HSG Trainer lautstark bei den Schiedsrichtern beschwerte. Nach einer zwei Minuten Strafe für die Bank folgte rot für den Coach. Die Schiedsrichter ahndeten dieses Vergehen mit einer weiteren Zeitstrafe, was laut Regelwerk nur für Spieler und nicht für Offizielle zählen kann. Die Verwirrung ob man nun mit 4 oder 5 Spielern weitermachen darf, betraf anscheinend auch den Schiedsrichter, der eine Minute nachdem er selbst den Trainer mit der roten Karte auf die Tribüne schickte, genau nach diesem fragte, um die Situation aufzuklären. Als dann endlich wieder Handball gespielt wurde und die doppelte Unterzahl überstanden war (16:23), wollte sich Freising nicht geschlagen geben. Die Zweite startete einen 7:1-Lauf und kam so auf ein 23:24 ran. Nach Tor beider Mannschaften (24:25), kam der TSV nochmal zur Chance, bei der man durchaus auf ein offensiv Foul hätte entscheiden können und nutzte diese direkt. Die HSG verkürzte noch zum 25:26 Endstand.

Am Ende stehen für die Zweite wieder null Punkte, weil man es nicht schafft über 60 Minuten eine konstante Leistung zu zeigen. Karlsfeld nutzte die Schwächephasen eiskalt aus und so konnte man am Ende, trotz riesen Kampf, nicht mehr aufholen. Kommende Woche hat die HSG II aufgrund des Rückzugs des MTV Ingolstadt II spielfrei. Am 24.02.2019 geht es dann zuhause gegen den ETSV 09 Landshut weiter.

Zweite kann nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen

 

Letzte Woche konnte man mit einer starken Leistung den ASV Dachau II in der  heimischen Luitpoldhalle besiegen. Gepusht von diesem Sieg reiste man motiviert zum Tabellenletzten, dem TSV Simbach II. Dass der TSV zuhause schwer zu schlagen ist, war der Zweiten schon aus der letzten Saison bekannt, als man dort deutlich verlor. 

Im Vergleich zur Vorwoche musste Freising auf den Rückraumspieler Pfannes, Mittelmann Rösel und Torwart Toennies verzichten, was die Möglichkeiten zum Wechseln deutlich einschränkte. 

Die Zweite startete gut ins Spiel und nach wenigen Minuten und einigen schellen Toren (1:4) konnte man denken, dass das Spiel wieder gut für die HSG laufen wird. Simbach kam dann aber ebenfalls immer besser ins Spiel und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem auf beiden Seiten viele Tore fielen (6:6, 8:8, 12:12). Erst gegen Ende der ersten Hälfte schaffte es Freising, sich ein wenig abzusetzen und ging erstmals mit drei Toren in Führung (12:15). Die Abwehr arbeitete jetzt besser als zu Beginn der Partie und deswegen kamen die Rückraumschützen des Gegners nicht mehr ganz so leicht zu ihren Toren. Mit einem 13:16 ging es in die Pause.

In der Halbzeit bemängelte Coach Mundry die Defensivarbeit, die in der Vorwoche noch das Prunkstück der Mannschaft war. Simbach kam viel zu leicht zu ihren Toren und ohne den überragend haltenden Torhüter Hörl wäre man vermutlich sogar mit einem Rückstand in die Kabine gegangen.

Die zweite Hälfte startete wieder gut für Freising und so konnte man sich einen fünf Tore Vorsprung erarbeiten (16:21). In den letzten 20 Minuten des Spiels merkte man dann aber, dass vor allem bei den Rückraumspielern die Luft raus war und die Breite des Kaders an diesem Tag nicht ausreichend war. Nachdem man zweimal eine 2-Minuten Zeitstrafe bekam, schmolz der Vorsprung stetig. In der 50. Minute konnte Simbach deswegen das erste Mal in Führung gehen (25:24). Die Kraft lies weiter nach und so fand man auch im Angriff immer weniger Antworten. Gegen Ende vergab man nochmal die Chance mit einem Siebenmeter auszugleichen und die Gastgeber zogen dann davon und entschieden das Spiel für sich. Das Spiel endete mit 31:27.

Nach Spielende war die Stimmung gedrückt, da diese zwei Punkte verdammt wichtig für den Kampf gegen den Abstieg gewesen wären. Mit dezimiertem Kader hatte man am heutigen Tage nicht genug Kraft über die vollen 60 Minuten Gas zu geben. Der TSV Simbach wollte den Sieg einfach mehr und es ist verwunderlich, dass sie mit so einer Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Nächsten Sonntag gastiert der TSV Karlsfeld in der Domstadt. Im Hinspiel konnte man nach einer überragenden Leistung mit 26:32 gewinnen. Das Motto muss sein, das Spiel gegen Simbach schnell abzuhaken und sich gut auf Karlsfeld vorzubereiten.

 

 

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