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2. Männer Spielberichte

Sieg drei und vier in Folge sichern vorzeitig den Klassenerhalt

HSG Freising-Neufahrn II – SpVgg Erdweg

Bereits am 11.03. ging es für die Zweite gegen den Mitaufsteiger aus Erdweg. Das Hinspiel konnte auswärts deutlich mit 19-33 gewonnen werden. Nach den zwei Siegen gegen Eching und Dachau wollte man an die guten Leistungen anknüpfen und sich die nächsten zwei Punkte im Kampf gegen den Abstieg sichern. Verzichten musste Trainer Mundry dabei auf Abwehrchef Huber. Wieder mit von der Partie waren Schmitz, Hertel und Düvel, sowie Debütant Guri.

Das Spiel startete ausgeglichen, nach einem 2:2 stand es so 4:4 als Freising seine ersten beiden Siebenmeter bekam. „MVP“ Tribanek verwandelte diese wie immer sicher und hatte nach diesen Toren bereits vier auf seinem Konto. In dieser Phase wurde deutlich, dass die HSG an diesem Tag stärker als der Gegner war und so konnte man sich bis zur Halbzeit einen komfortablen vier Tore Vorsprung herausarbeiten. Beim Stand von 13-9 wurden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Durchgang konnte die Zweite an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen und erhöhte den Vorsprung nun Tor um Tor. Die Mannschaft freute sich mit Debütant Petrit Guri, als dieser zum 16:11 und 18:12 traf. Über ein 22:14 und ein 25:17 gewann die Zweite am Ende verdient mit 28:19.

 

SVG Burgkirchen – HSG Freising-Neufahrn II

Durch drei Siege in Folge ergab sich für das Spiel gegen Burgkirchen bereits die Möglichkeit den Achten und damit sicheren Nicht-Abstiegstabellenplatz zu sichern. Dafür war die Zweite aber auf Schützenhilfe aus Eching und Deggendorf angewiesen – die gegen die Verfolger Altenerding und Simbach spielten. Bei eigenem Erfolg und Siegen von Deggendorf und Eching hätte man bei drei verbleibenden Spielen sieben Punkte Vorsprung auf den möglichen Abstiegs-Tabellenplatz Neun. Die Devise vor dem Spiel war aber sich vor allem auf das eigene Spiel zu konzentrieren und Burgkirchen durch ein schnelles Spiel im Gegenstoß und der zweiten Welle den Zahn zu ziehen.

In der Anfangsphase konnte man dies perfekt umsetzen. Nach sechs Minuten stand es aus Freisinger Sicht so 5:1. Dass Freising weiter auf Abwehrchef Huber verzichten musste, zeigte sich an den einfachen Toren, die man häufiger zuließ. Die Zweite zog aber weiter das Tempo an und so konnte man, über ein 11:4, bis zur Auszeit Burgkirchen‘s mit 12:6 davonziehen. Eine Auszeit, die aus Heimsicht, wie sich im Anschluss zeigte, zum richtigen Zeitpunkt kam. Um das Tempo hochzuhalten, wechselte Coach Mundry munter durch. Wie „ausgewechselt“ spielte die HSG aber auch in den nächsten Minuten. Um Schadensbegrenzung zu betreiben, wurde beim Stand von 10:13 die eigene Auszeit genommen. Direkt im Anschluss kassierte man aber drei schnelle Gegentore und musste fürchten noch vor der Halbzeit die eigene Führung abzugeben. Mit 16:14 und einem kleinen Polster ging es in die Kabinen.

Die Pause kam für die Freisinger zum richtigen Zeitpunkt, da man in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit komplett den Faden verloren hatte. Dementsprechend deutlich fiel die Ansprache vom Coach der Domstädter aus. Dass die Mannschaft es deutlich besser kann, hat man vor allem in den ersten 15 Minuten des Spiels gesehen. Devise für Halbzeit zwei war es, den eigenen Angriff wieder konzentrierter aufzuziehen, um sich die Sicherheit zurückzuholen.

Scheinbar „gepusht“ von der ersten Hälfte, kamen die Burgkirchener stärker aus der Kabine. Über ein 16:19 konnten sie sich so ihre erste und einzige Führung des Tages, mit dem 22:21 erarbeiten. Freising lies die Köpfe aber nicht hängen und nahm die Herausforderung an. Angetrieben von den Pöbeleien eines Zuschauers, war es nun immer wieder Florian Gaisbacher, der die Antwort richtigerweise auf der Platte gab. Die HSG konnte dann mit dem 27:23 schnell auf vier Tore davonziehen. Der SVG kam zwar nochmal auf zwei Tore (29:27) ran, aber die Zweite ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und erhöhte bis zum Schluss wieder auf vier Zähler Abstand. Mit dem 31:27 Sieg feierte man den vierten Erfolg in Folge.

Nach Abpfiff wurden schnell die Smartphones gezückt, um die Ergebnisse der anderen Partien zu erfahren. Durch die Siege von Deggendorf und Eching hatte sich Freising den achten Tabellenplatz gesichert und darf nächstes Jahr weiterhin in der Bezirksliga spielen. Auf der langen Rückfahrt und in der ein oder anderen Lokalität in Freising wurde der Klassenerhalt deswegen ausgelassen begossen.

Am kommenden Sonntag gastiert die Landesliga-Reserve des TSV Simbach in Freising. In einem schwachen Hinspiel mussten sich die Freisinger damals mit 23:30 geschlagen geben. Trotz des vorzeitigen Klassenerhalts, will die Zweite die Siegesserie weiter ausbauen, um sich für die Hinspiel-Pleite zu revanchieren.

Freising´s Abwehrbollwerk gewinnt Partie in Dachau

 

Am vergangenen Sonntag musste die zweite Herrenmannschaft der HSG Freising-Neufahrn zum schweren Auswärtsspiel bei der Landesliga-Reserve des ASV Dachau antreten.  Das Hinspiel in Freising konnte man zwar überraschend mit 36:34 gewinnen, die Favoritenrolle blieb aber trotzdem bei den heimstarken Dachauern, die daheim unter anderem Mitaufsteiger Burgkirchen mit 43:20 besiegten.  Im Vergleich zum Sieg, vergangene Woche gegen Eching, musste Coach Mundry zusätzlich auf Kevin Schmitz und Sebastian Hertel verzichten. Wieder mit von der Partie waren Urlauber Duy Nam Nguyen und „Aushilfe“ Michael Schuster.  Da Torwart Meßner weiterhin nicht zur Verfügung stand und auch Ur-Gestein Peter Heun nicht reaktiviert werden konnte, musste Alex Stallforth zum zweiten Mal in Folge alleine im Tor ran. Die Devise für das Spiel war wieder geschlossen als Mannschaft aufzutreten und von Anfang an aggressiv in der Abwehr zu agieren.

 

Die Partie begann trotz zweier schneller Freisinger Treffer schleppend, sodass es nach über zehn Minuten 2:2 stand. Auffallend war aber gleich zu Beginn Freisings überragende Abwehrarbeit, die es dem Gegner wie schon gegen Eching verdammt schwer machte das eigene Spiel zur Entfaltung zu bringen. Die Zweite tat sich im Angriff aber ebenfalls schwer und hatte ihre Probleme mit der gegnerischen 6:0 – Abwehr. Über ein 6:3 gelang es den Freisingern nicht den  Vorsprung weiter auszubauen. Zwischen der 17. und 20. Minute vergab man so unter anderem drei Strafwürfe von der Siebenmeterlinie. Die Abwehr stand aber weiterhin wie ein Bollwerk und deswegen konnte man sich bis zum Pausenpfiff  - trotz des stockenden Angriffs - einen 6 Tore-Vorsprung zum 4:10 herausarbeiten.

 

In der Halbzeit lobte der Trainer logischerweise die starke Abwehr, die es geschafft hat eine Mannschaft die neben Eching die meisten Tore in der Liga geworfen hat, bei vier Treffern zu halten. Der Auftrag für die zweite Hälfte war es, den Angriff überlegter zu gestalten, um sich dadurch wieder bessere Chancen zu erarbeiten und sich trotz des komfortablen Vorsprungs von Anfang an voll reinzuhauen.

 

Wie so häufig in den letzten beiden Spielzeiten, zeigte Freising zu Beginn der zweiten Hälfte aber wieder einmal Unkonzentriertheiten. Während sich Dachau durch drei aufeinander folgende Tore (7:10) wieder ins Spiel kämpfte, verschenkte die Zweite ihre Chancen im Angriff.  Obwohl Dachau in dieser Phase stärker wurde, schaffte die HSG es im Spiel zu bleiben und hielt den Abstand über 9:12 und 12:15 konstant bei drei Toren. Ab der 45 Minute leistete sich die Zweite aber erneut eine Schwächephase, in der auch der zuletzt so starke Torhüter Stalforth nicht immer glücklich aussah. Unbeeindruckt von seiner eigenen Leistung verhalf dann aber genau er, mit mehreren weggenommen freien Würfen, den Freisingern dazu, das Spiel nicht noch einmal knapp werden zu lassen. Der ASV kam zwar nochmal auf ein 16:18 ran, aber kurze Zeit später traf Freisings „Halber“ Edgar Marker zum 16:19 Endstand.  Als fairer Sportsmann gratulierte der Coach der Dachauer bereits einige Sekunden vor Schluss zum Sieg. 

 

Mit dem zweiten Sieg in Folge haben sich die Freisinger eine gute Ausgangssituation für die finale Saisonphase und den Abstiegskampf hart erarbeitet. Kommenden Sonntag gastiert mit der SpVgg Erdweg, der momentane Tabellenzwölfte in der Domstadt. Das Hinspiel in Erdweg konnte man mit 19:33 deutlich gewinnen. 

 

Zweite durch "kleine Sensation" wieder voll im Rennen

 

Das Jahr 2018 war bisher kein gutes für die HSG Freising-Neufahrn Herren II. Nach einer Auswärtsniederlage beim TSV Schleißheim (22:32) hat es zwei bittere Niederlagen bei den Tabellennachbarn aus Waldkraiburg (28:37) und in Altenerding (25:33) gegeben. Vor allem nach dem Spiel vergangene Woche in Erding, bei dem man zu keinem Zeitpunkt seine Leistung zeigen konnte, war die Stimmung auf dem Tiefpunkt.

Coach Mundry bat daraufhin zum „Krisengespräch“ und hat große Teile des Dienstagstrainings dazu genutzt, jedem die Chance zu geben sich zur Stimmung und zu den vergangenen Spielen zu äußern. Quintessenz des Gesprächs war es zusammen wieder Spaß am Handball zu haben und an der zuletzt schlechten Chancenverwertung zu arbeiten. Gegen Eching nahm sich die Mannschaft vor, wieder zusammen zu finden, um dann mit einer guten Stimmung in die finale Phase der Saison zu starten. Obwohl in der Besprechung der nicht ganz ernst gemeinte Kommentar – „Na dann schlagen wir halt am Sonntag Eching“ – fiel, konnte keiner mit dem letztendlichen Ergebnis rechnen.

Unter dem Motto „Wir haben heute nichts zu verlieren“ trat die Zweite gegen den SC Eching in fast gleicher Formation wie in den letzten Wochen an. Einzige Ausfälle waren Lukas Bock, der sich beim Spiel gegen Altenerding einen Handbruch zuzog und Torwart Andreas Meßner, der urlaubsbedingt fehlte. Somit war klar, dass Alex „Johnny“ Stallforth am vergangenen Sonntag alleine die Kiste „sauber halten“ muss, was ihm auch, so viel vorweg, sehr erfolgreich gelungen ist.

Beide Mannschaften starteten ausgeglichen ins Spiel und so kam es beim Stand von 2:2 nach fünf Minuten zum ersten Siebenmeter für Eching, den der Freisinger Keeper direkt halten konnte. Die Mannschaft kämpfte sich nun regelrecht ins Spiel und vor allem der Mittelblock, um Huber und Bittner, war früh zur Stelle und ließ die Echinger nicht richtig ins Spiel kommen. Mit der Unterstützung der Abwehr kämpfte sich auch der Freisinger Torhüter immer besser in die Partie und hielt einige freie Würfe der Echinger, sowie einen weiteren Siebenmeter. Im Angriff spielten die Mundry Männer in der ersten Hälfte wie befreit auf und so erarbeitet man sich nach ständigem Führungswechsel bis zur Pause einen zwei Tore Vorsprung. Beim Stand von 16:14 für die Hausherren wurden schließlich die Seiten gewechselt. 

Die Ansage zur Halbzeit war klar: Es sind erst 30 Minuten gespielt, wir haben noch nichts gewonnen und eine Mannschaft wie Eching kann zu jedem Zeitpunkt noch eine Nummer draufpacken. Auch klar war aber, dass durchaus Punkte gegen den starken Tabellenführer aus Eching drin sind, wenn die Zweite an  die gute Leistung der ersten Hälfte anknüpfen kann.

Die Mannschaft kam nun aber etwas nervös aus der Pause und zeigte wohl ihre schwächste Phase des Spiels. Über ein 16:16, gingen die Gäste deswegen mit 18:20 in Führung. Die Zweite zeigte sich aber von der kurzen Schwächephase unbeeindruckt und blieb in diesem Abschnitt immer am Gegner dran und konnte dann durch drei Tore in Folge selbst wieder mit 23:21 in Führung gehen. In den letzten 10 Minuten hatte Eching wohl seine beste Phase in diesem Spiel und so gingen die Gäste nach dem Ausgleich wieder in Führung. Beim Stand von 27:27 kam Freising nach Ballverlust, durch eine 2-Minuten Strafe der Gäste, 13 Sekunden vor Schluss nochmal in Ballbesitz. Nach einem sensationellem Pass vom starken Youngster Heldner auf Kreisläufer Bittner, netzte dieser wenige Sekunden vor Schluss zum 28:27 Siegtreffer ein.

Nach der Schlusssirene war die Freude im Team ausgelassen und die Mannschaft feierte zusammen mit den vielen Fans in der Halle den überraschenden Sieg. Der Coach war nach dem Spiel unglaublich stolz auf seine Mannschaft und hofft nun die positive Stimmung in die nächsten Wochen mitzunehmen. Nächsten Sonntag geht es, erneut als Außenseiter, zur starken Landesliga-Reserve des ASV Dachau, gegen die man im Hinspiel überraschend mit 36:34 gewinnen konnte. Mit einem Sieg gegen Eching hatten wohl die wenigsten gerechnet, aber nun gilt es sich auf die bevorstehenden Spiele zu konzentrieren und auf dem Boden zu bleiben, denn der Klassenerhalt ist damit noch lange nicht gesichert.

 

Die Zweite verliert wichtiges Spiel mit 28:37

Die Ausgangssituation vor dem Spiel vergangenen Sonntag gegen den Vfl Waldkraiburg war klar. Gewinnt man das Spiel würde man am Gegner in der Tabelle vorbeiziehen und vorläufig den Platz 7 belegen.  Der Vfl hat in diesem Kalenderjahr bereits zwei Mal gegen den starken Tabellenzweiten aus Deggendorf gespielt und beide Spiele knapp mit nur zwei Toren verloren. Der Mannschaft war somit klar, dass diesen Sonntag ein starker und motivierter Gegner in die Domstadt kommen wird. Die Wichtigkeit dieses Spiels war der Zweiten bewusst und so wurde die Mannschaft im Vorfeld von Trainer Mundry gut auf die Partie eingestellt.

Das Spiel startete ausgeglichen, beide Seiten nutzten meist ihren Angriff dazu Torchancen zu kreieren, was häufiger als sonst zu Strafwürfen führte. Nach gut 12 Minuten bekam man den gegnerischen Kreisläufer besser in den Griff und ging das erste Mal mit 8:7 in Führung. Leider blieb das aus Freisinger Sicht die letzte Führung an diesem Tag. Waldkraiburg schaffte es mit einem 5:1-Lauf auf drei Tore wegzuziehen. In dieser Phase waren es vor allem Leonhard Wobbe der durch seine Einzelaktionen mehrere Zeitstrafen für den Gegner rausholte und das Duo Tribanek – Bock, das durch einige sehenswerte Kreisanspiele die Freisinger in der Partie hielten. Trotzdem ging man mit einem 15:18 in die Pause.

In der Halbzeit hat der Coach vor allem die eigene Chancenverwertung und die technischen Fehler kritisiert, die häufig zu leichten Gegentoren für den Gegner führten. Die Devise für Halbzeit zwei war somit die „Dinger reinzumachen“ und ruhiger im Angriff zu agieren.

Wieder auf der Platte konnte die Zweite dies aber nicht umsetzen. Waldkraiburg zog schnell zum 15:20 auf fünf Tore davon. Die schlechte Chancenverwertung zog sich auch durch weite Teile der zweiten Hälfte und so gelang es den Freisingern nur einmal noch auf drei Tore zum 22:25 ranzukommen. Waldkraiburg kam weiter zu leichten Toren und so erhöhten sie den Vorsprung auf sieben Tore (23:30), den sie bis zum Endstand von 28:37 auf neun Tore ausbauen konnten.

Die Zweite verliert zwar verdient das Spiel, hatte sich aber an diesem Tag definitiv mehr erhofft. Für die Männer gilt es nun die Niederlagen der letzten zwei Wochen hinter sich zu lassen und den Kopf für die nächsten Spiele frei zu bekommen. Nach einer drei-wöchigen Spielpause tritt man am 18.02. bei der SpVgg Altenerding II an, die mit 7:17 Punkten, aber erst 12 Spielen einen Tabellenplatz hinter der HSG steht. Die Zweite will dort unbedingt wieder punkten, um den Abstand auf die Abstiegsplätze zu wahren. 

 

Zweite zum Abschluss der Hinrunde in Deggendorf

Zur letzten Partie der Hinrunde trat die zweite Mannschaft der HSG Freising-Neufahrn am 25.11. beim Tabellenzweiten in Deggendorf an. In dieser Partie ging es dementsprechend nicht um die entscheidenden Punkte zum Klassenerhalt. Dennoch hoffte die Mannschaft den Gegner überraschen zu können.

Die HSG erwischte allerdings keinen guten Start ins Spiel. In der Abwehr musste man sich zunächst auf den starken Rückraum der Heimmannschaft einstellen und kassierte einige Treffer der gegnerischen Fernwurfschützen. Vor allem im Angriff war das eigene Spiel zu Beginn aber zu hektisch und von vielen Fehlern geprägt, sodass das erste Tor erst nach über 10 Minuten zum 4:1 erzielt werden konnte. Dabei war es sowohl in dieser Anfangsphase wie auch im gesamten weiteren Spielverlauf immer wieder der herausragende Torwart Andi Meßner, der die Zweite vor einem deutlich höheren Rückstand bewahrte. Immer wieder parierte der Keeper selbst klarste Torchancen Deggendorfs und erreichte über die gesamte Spielzeit eine Quote von ungefähr 50% gehaltener Bälle. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte stand vor allem die Freisinger Abwehr besser, sodass der Rückstand mit vier Toren zur Pause (13:9) konstant blieb.

In teilweise doppelter Unterzahl verlor die HSG jedoch auch die ersten Minuten der zweiten Halbzeit mit vier Toren. In der verbleibenden Spielzeit ging es also vor allem darum den Rückstand von acht Toren (18:10 in der 37. Minute) nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Zumindest dieses Ziel konnte auch erreicht werden – mit einem Endstand von 27:19 gingen beide Mannschaften von der Platte.

Unterm Strich war aufgrund der schlechten Anfangsphasen beider Halbzeiten an diesem Tag nicht mehr zu holen. Trotzdem kann die Zweite als Aufsteiger stolz auf die gespielte Hinrunde in der Bezirksliga sein. In einer harten Vorbereitung unter Coach Holger Mundry erarbeitete die Mannschaft ab Mitte Juni die konditionellen Grundlagen für die nächst höhere Liga. In den vielen Vorbereitungs- sowie den ersten Saisonspielen musste die Zweite aber zunächst Lehrgeld bezahlen. Zwar zeigte die Mannschaft immer wieder gute Phase auf höherem Niveau als in der Vorsaison, konnte sich aber aufgrund von immer wieder auftretenden Schwächephasen nie mit einem Sieg belohnen. Dennoch blieben Mannschaft und Trainer ruhig und glaubten weiterhin an die eigenen Chancen. Diese Einstellung wurde dann mit einem Befreiungsschlag – dem 38:26 Sieg gegen Altenerding II – belohnt. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Eching erlebte die HSG mit nur acht Feldspielern zwar eine bittere Niederlage, konnte danach aber eine Siegesserie starten und dabei auch deutlich stärker eingeschätzte Mannschaften wie ASV Dachau II schlagen. So befindet sich die HSG Freising-Neufahrn II nach der Hinrunde mit fünf Siegen und sechs Niederlagen auf einem Mittelfeldplatz der Bezirksligatabelle und unterstreicht damit die starke Entwicklung der letzten eineinhalb Jahre.

Nach einer dreiwöchigen und wohlverdienten Pause steht am Wochenende vor Weihnachten der Rückrundenauftakt in Pfaffenhofen auf dem Programm. Wenn die Leistungen der Hinrunde in der Rückrunde wiederholt werden können, ist der Klassenerhalt ein absolut realistisches Ziel. Auf geht´s, HSG!

Statistik:

1   Ferdinand, Dominik
2   Miller, Felix   1
3   Wobbe, Leonhard   3/3
7    Nguyen, Duy Nam
9    Hertel, Sebastian   2
10   Marker, Edgar   5
13   Gruber, Manuel
14   Reinhold, Jens
17   Huber, Fabian   4
18   Tribanek, Christoph 3/1
19   Büttner, Thomas   1
80   Meßner, Andreas ca. 25 Paraden
 
Trainer Mundry, Holger

 

 

Zweite feiert gegen den SVG Burgkirchen den dritten Sieg in Folge

Nachdem man in der Vorwoche bei der SpVgg Erdweg einen souveränen 33:19 Sieg einfahren konnte, war in dieser Woche der SVG Burgkirchen zu Gast in der Domstadt. Der Mitaufsteiger der Vorsaison stand vor diesem Spiel mit 0:10 Punkten am Tabellenende und reiste mit nur acht Feldspielern an. Die Zweite der HSG Freising-Neufahrn wollte sich aber auf keinen Fall durch die Tabellensituation und den schmalen Kader der Gäste beeinflussen lassen und vor allem auf die zuletzt sehr gute eigene Leistung bauen.

Zu Beginn der Partie schickte Coach Mundry den Großteil seiner Stammformation auf die Platte, mit einer Änderung auf der Linksaußen-Position. Das Spiel startete in den ersten 5 Minuten ausgeglichen. Die Zweite fand dann aber relativ schnell in ihr Spiel und so gelang es immer wieder durch den schnell gespielten Positionsangriff eine Lücke oder einen freien Mann zu finden. Nach 16 Minuten stand es so 12:7 für Freising. Konnte man noch in der Vorwoche vor allem durch eine stark stehende Abwehr überzeugen, so war diesen Sonntag auffällig, dass die Gäste immer wieder zu leichten Toren kamen. Beim Stand von 17:10 in der 23-Minute nahm der Coach der HSG deswegen eine Auszeit in der vor allem die schlechte Abwehrleistung thematisiert wurde. Danach stand die Abwehr wieder besser und auch Dominik Ferdinand war nun erneut mit einigen starken Paraden zur Stelle. Die Zweite konnte so den Vorsprung zur Halbzeit auf 23:13 ausbauen.

Coach Mundry schickte seine Mannschaft am Anfang der zweiten Hälfte in gleicher Formation aufs Feld. Was nun in den nächsten 10 Minuten passierte, erinnerte stark an die ersten Spiele dieser Saison. Vorne verwarf man nun einige freie Chancen und hinten agierte man viel zu passiv und kassierte deswegen einfache Tore. Über ein 26:15 kam es so zum 27:21. Damit konnte der Coach der HSG nicht zufrieden sein und nahm deswegen bereits in der 40 Minute seine zweite Auszeit. Wie schon in der ersten Hälfte zeigte diese Wirkung. Innerhalb von 6 Minuten war der 10 Tore Vorsprung beim 33:23 wiederhergestellt. Bei den Gästen ließen nun langsam die Kräfte nach und so kam die Zweite nun auch zu einigen leichten Gegenstoß-Toren. Nachdem die HSG zum 40-26 traf, gab es noch einen 7-Meter für Burgkirchen, den Torwart Dominik Ferdinand sensationell halten konnte, so dass es beim Endstand von 40-26 blieb. 

Für die Zweite waren dies erneut verdammt wichtige Punkte im harten Kampf gegen den Abstieg. Mit dem Sieg wurde das Punkte Konto ausgeglichen (8-8), sowie das Torverhältnis ins Positive gehoben (+8 Tore).  Als Tabellen Siebter fährt man so nächste Woche zur Landesliga-Reserve des TSV Simbach, die derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz rangiert. Dass der Tabellenplatz möglicherweise nicht wirklich etwas über die Stärke von Simbach aussagt, zeigen nicht zuletzt die knappen Niederlagen in Deggendorf (28:27) und zuhause gegen Landshut (28:29). Die Zweite ist gewarnt und erwartet ein hart umkämpftes Spiel in Simbach.

Gegen den SVG Burgkirchen spielten:

Dominik Ferdinand (Tor)

Alexander Stallforth (Tor)

Leonhard Wobbe

Lukas Bock (1)

Duy Nam Nguyen

Edgar Marker (7)

Felix Miller (5)

Manuel Gruber (5)

Christoph Tribanek (10)

Florian Gaisbacher (7)

Fabian Huber

Milan Düvel (1)

Thomas Büttner (3)

Florian Gang (1)

Coach: Holger Mundry

 

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