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2. Männer Spielberichte

Zweite startet mit knapper Niederlage in die Berziksligasaison

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung ging es für die HSG Freising-Neufahrn II am vergangenen Sonntag (17.09.2017) richtig los. Zum Saisonauftakt in der Bezirksliga stand für den Aufsteiger direkt ein harter Brocken auf dem Programm. Der Bezirksoberliga absteiger MTV Pfaffenhofen war zu Gast in der Freisinger Luitpoldhalle. Trotz einiger Verletzter präsentierten sich die Gäste als gute Mannschaft, sodass die intensiv geführte Partie aus Freisinger Sicht letztendlich knapp mit 20:22 verloren ging.

In der umkämpften Anfangsphase gelang es Pfaffenhofen beim Stand von 0:0 den ersten Siebenmeter herauszuholen. Zu diesem Zeitpunkt stellte das Kampfgericht fest, dass einige Trikotnummern nicht korrekt im neuen Computersystem eingetragen waren, das ab der aktuellen Saison die herkömmlichen Spielberichte auf Papier ersetzt. Es folgt eine mehrminütige Pause, in deren Anschluss der gegebene Strafwurf trotzdem souverän zum 0:1 verwandelt wurde.

In der ersten Halbzeit gelang es beiden Teams eine äußerst stabile Abwehr auf die Platte zu stellen, sodass sich klare Möglichkeiten vor allem aus dem schnellen Spiel nach vorne ergaben. Doch auch hierbei unterliefen beiden Mannschaften einige Fehler, sodass die wenigen Tore im ersten Durchgang vor allem aus Eins-gegen-Eins-Situationen oder Aktionen über die Außenpositionen erzielt wurden. Einzige Außnahme war Michael Schuster, dem es gegen Ende der ersten Halbzeit gelang, drei sehenswerte Treffer aus dem Rückraum zu erzielen. So gewann die HSG die hart umkämpfte erste Halbzeit verdient mit 10:8.

Nach dem Seitenwechsel leistete sich die Zweite jedoch eine zehnminütige Schwächephase. Während der Mannschaft im Angriff einige, teils leichte Fehler unterliefen und kein Tor erzielt werden konnte, setzte sich der gegnerische Rückraumlinke immer wieder durch und traf oder erzwang Strafwürfe.

Beim Stand von 10:14 nahm Trainer Holger Mundry eine Auszeit. Anschließend fand die Zweite zwar wieder zurück ins Spiel, konnte den zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstand aber nicht mehr aufholen. Trotzdem kämpfte die Mannschaft bis zum Schluss und konnte mit dem letzten Treffer zum 20:22 noch ein einigermaßen versöhnliches Ergebnis erzielen.

Unterm Strich präsentierte sich die HSG Freising-Neufahrn II als Aufsteiger gut im ersten Saisonspiel und zeigte Kampfgeist und Leidenschaft.  Ohne die zehnminütige Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Daher gilt es nun den Blick nach vorne zu richten und mit gleicher Einstellung in die Partie gegen Schleißheim zu gehen. Auch im Hinblick auf diese Partie (am kommenden Sonntag um 16:30 in der Luitpoldhalle) freut sich die Mannschaft wieder über die zahlreiche Unterstützung der Zuschauer!

Statisik:

1 Ferdinand, Dominik
3 Wobbe, Leonhard 2/1
4 Bock, Lukas 1 
7 Schuster, Michael 8/1
10 Miller, Felix 1
11 Heldner, Christian 1
21 Gruber, Manuel 1
22 Reinhold, Jens 0
51 Tribanek, Christoph 4
60 Gaisbacher, Florian 1
69 Bittner, Janic 0 
80 Meßner, Andreas 0
87 Düvel, Milan 1
Trainer: Mundry, Holger

Zweite nach Sieg gegen Dachau Meister

Mit einem 27:25 Sieg gegen Dachau holte sich die HSG Freising-Neufahrn II am 08.04. die letzten notwendigen Punkte und sicherte sich so die Meisterschaft in der Bezirksklasse 2017! Damit verbunden ist der direkte Aufstieg in die Bezirksliga, wo sich die Mannschaft in der nächsten Saison auf deutlich höherem Niveau beweisen kann.

Dies ließ das alles andere als überragende Spiel gegen den ASV Dachau III in der Hintergrund rücken. Wie in den vergangenen Wochen gingen die Freisinger nicht locker genug in die Partie. Gegen eine Dachauer Mannschaft, für die es in dieser Partie um gar nichts mehr ging, sah die Zweite vor allem in einigen Situationen der ersten Halbzeit alt aus. Nach einem Halbzeitrückstand von 10:12 konnte die Mannschaft die Partie nach der Pause drehen und letztlich verdient mit zwei Toren gewinnen – der Rest war Jubel! Gleich nach Abpfiff hatte Fabian Huber ein 5-Liter-Weißbierglas für Trainer Holger Mundry vorbereitet – der Coach wollte sich schon mit einem kräftigen Schluck für die gute Saison belohnen, als er noch in der Halle das volle Glas  komplett über den Kopf geschüttet bekam. Und das war nur der Anfang einer Aufstiegsfeier, die sich genauso in der Kabine und später beim Griechen fortsetzte. Aus Gründen der Diskretion sollen hier keine Namen und Details genannt werden. Am nächsten Morgen ließ sich der vergangene Abend mithilfe der Whatsapp-Gruppe rekonstruieren. Videos von singenden Spielern, Bilder von mitfeiernden Griechen und Sätze wie „Du hast auf meine Schuhe gekotzt“ konnten helfen die Erinnerungen halbwegs wiederherzustellen.

All das war die Belohnung für eine starke Entwicklung innerhalb nur einer Saison. Beginn war ziemlich genau ein Jahr zuvor, als sich Holger Mundry im Anschluss des letzten Spiels der nicht so erfolgreichen Vorsaison als neuer Trainer vorstellte und gleich deutlich machte, die Saison mit einer gewissen Ernsthaftigkeit angehen zu wollen. Dazu gehörte z.B. die im Juni beginnende Vorbereitung mit den berüchtigten Ein-Kilometer-Runden, gelaufen bei maximalem Tempo. Teil des Konzepts war außerdem dienstags zusätzlich zum normalen Donnerstagstermin mit der A-Jugend zusammen in Neufahrn zu trainieren. Auch wenn gerade zu Beginn nur wenige Spieler den Weg nach Neufahrn fanden, wurde schnell der Sinn dieses gemeinsamen Trainings deutlich. Die Zweite war durch die A-Jugend gezwungen ein schnelleres Spiel zu spielen und die A-Jugend konnte sich an das physischere Spiel im Männerbereich gewöhnen. Mit den Spezialtrainigseinheiten “kurz was Schnelles” (Sprinttraining bis zum Anschlag) und “nur ein bisschen Gymnastik” (Workout bis zum Erbrechen) sowie der berüchtigten Koordinationsleiter brachte Holger Mundry die Mannschaft bis zum Saisonstart in Form.

Mit deutlichen Siegen gegen einfache Gegner kamen zu Saisonbeginn Spaß und Selbstvertrauen hinzu. Außerdem steigerte sich auch aufgrund des Erfolgs kontinuierlich die Trainingsbeteiligung (auch in Neufahrn) . Neben den A-Jugend Spielern kamen auch einige Neue zur Mannschaft. Jedem, der einige Wochen gut mittrainierte, bot der Trainer die Chance sich auch im Spiel zu beweisen. Knackpunkt der Saison waren die letzten beiden Spiele vor der Weihnachtspause. Zunächst ließ die Zweite in einem eher schlechten Spiel den ersten Punkt gegen die Mannschaft aus Schwab/kirchen liegen – war dadurch aber umso konzentrierter beim darauf folgenden Auswärtsspiel gegen den ASV Dachau und fuhr einen souveränen Sieg ein. Als Herbstmeister schien der Aufstieg nun erstmals möglich. Auch wenn dieses Spiel gegen Dachau auf einen Sonntag fiel, ließ es sich die Mannschaft nicht nehmen, anschließend beim Griechen zu feiern. Um acht Uhr abends nach einigen Flaschen Ouzo war keiner der Beteiligten auch nur ansatzweise nüchtern, sehr zur Freude der übrigen Gäste im Restaurant. So wuchs die Mannschaft immer weiter zusammen und startete mit einer starken Serie ins neue Jahr. Aus sechs Spielen im wöchentlichen Rhythmus wurden elf Punkte geholt. Nur beim Spitzenspiel gegen den ärgsten Verfolger Schleißheim reichte es auswärts nur zu einem Unentschieden. Doch auch so konnte die Zweite den Vorsprung an der Tabellenspitze bis in die Schlussphase der Saison halten.

Nach einer langen Spielpause im März tat sich die Mannschaft schwer wieder in den Rhythmus zu finden. Da sich Schleißheim allerdings in dieser entscheidenden Phase der Saison einige Niederlagen erlaubte, reichten ein Arbeitssieg gegen Eching, ein Unentschieden bei einem starken Gegner in Schwabk/kirchen sowie der Sieg gegen Dachau zur sicheren und verdienten Meisterschaft.

In den letzten beiden Saisonspielen gegen Erdweg und Rohrbach geht es demnach nicht mehr um allzu viel. In dieser Saison doch noch eine Niederlage zu kassieren, sollte aber vermieden werden. Im Anschluss an die Mannschaftsfahrt nach Schladming im Mai steht im Sommer wieder eine harte Vorbereitung auf dem Programm, bevor sich die Mannschaft den neuen Herausforderungen einer höheren Liga in der nächsten Saison stellt.

Zweite so gut wie sicher Meister

 

Am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel in Schwabhausen fehlte der zweiten Mannschaft nach zwei überraschenden Niederlagen Schleißheims letztlich nur ein Tor zur sicheren Meisterschaft. Aber auch mit dem 26:26 Unentschieden kann die HSG gut leben, denn ein Zurückfallen auf Platz zwei ist nur noch rechnerisch möglich. Dazu müssten nämlich die letzten drei Spiele alle verloren werden, wobei die Niederlage gegen Erdweg mit mindestens elf Toren Unterschied ausfallen müsste. Trotzdem konnte die Mannschaft am Sonntag noch nicht richtig feiern, was allerdings auch an einem nur phasenweise  guten Spiel lag.

In den ersten Minuten war der Mannschaft deutlich anzumerken, dass in Anbetracht der Tabellenkonstellation die Lockerheit fehlte. In der Freisinger Abwehr konnte Schwab/kirchen nach lang ausgespielten Angriffen letztlich immer eine Lücke finden und im Angriffsspiel reihten sich Fehlpässe und Fehlwürfe nahtlos aneinander. So stand es nach knapp zehn Minuten 5:0 für die Heimmannschaft. Erst nach 9:46 Minuten gelang der HSG der erste Treffer. Trainer Holger Mundry wechselte große Teile der Mannschaft durch um die optimale Formation zu finden, was ihm allerdings erst in der zweiten Hälfte gelingen sollte. Nach den ersten Toren war der Kampfeswille der Freisinger geweckt – es schien möglich zu sein dieses Spiel doch noch zu drehen. Im Angriff konnte nun der Rückraum um Michael Schuster, Phillip Wenzel  und Florian Gaißbacher Akzente setzen. Für die Außenspieler war es in dieser Partie aufgrund der geringeren Hallenbreite und dem damit verbundenen geringen Platz auf ihren Positionen schwierig ins Spiel einzugreifen.  In der Abwehr unterliefen der HSG allerdings  weiterhin  verhältnismäßig einfache Fehler, die es Schwab/kirchen z.B. ermöglichten, einige Treffer über den Kreis zu erzielen. So ging es mit einem 13:10 Rückstand in die Halbzeitpause.

Trainer Holger Mundry fand in der Pause die richtigen Worte, sodass die Mannschaft konzentriert in die zweite Halbzeit startete. Auch die über Wochen eingeübten Kreuzbewegungen in der zweiten Welle zeigten nun in einigen Situationen ihre Wirkung, sodass klare Chancen herausgespielt werden konnten. Folgerichtig gelang in der 37.Minute der erste Ausgleich des Spiels zum 16:16. Von diesem Zeitpunkt an war das Spiel ausgeglichen und hart umkämpft – keine der beiden Mannschaften konnte sich bis Spielende mehr als ein Tor absetzen. Die Freisinger Abwehr wurde wegen schlechtem Stellungsspiel immer wieder mit Zeitstrafen und Siebenmetern bestraft. Im Angriffsspiel nahm Schwab/kirchen die Rückraum-Rechts-Position der HSG durchgehend in Manndeckung. Die Mannschaft fand aber immer wieder Lösungen, indem sie wiederholt mit Druck von der die linken Seite  über die Mitte spielte, wo Christoph Tribanek mit klugen Entscheidungen entweder den treffsicheren Lukas Bock am Kreis freispielte oder selber Tore erzielen konnte. Nach ausgeglichener Schlussphase endete die Partie letztlich verdient unentschieden (26:26).

Mit dem Heimspiel in Neufahrn am nächsten Samstag, den 08.04., gegen den ASV Dachau III kann die HSG Freising-Neufahrn II endgültig alles klar machen. In diesem Spiel würde dann auch ein Unentschieden reichen.

Statistik (unter Vorbehalt): Dominik Ferdinand (Tor), Peter Heun (Tor), Leonhard Wobbe (4/2), Sebastian Wärthl, Felix Miller, Manuel Gruber (2), Jens Reinhold (3), Florian Gaißbacher (4), Fabian Huber, Christoph Tribanek (5), Philip Wenzel (1) , Michael Schuster (4), Oliver Hartung, Lukas Bock (4), Trainer: Holger Mundry

Zweite weiterhin ungeschlagen

 Auch am vergangenen Sonntag, den 26.03., blieb die HSG Freising-Neufahrn II ungeschlagen – im mittlerweile 14. Spiel der Saison. Zu Gast in der Luitpoldhalle war dieses Mal der Tabellenletzte SC Eching II. Auf dem Papier war die Zweite klarer Favorit. Im Spiel tat sich die Mannschaft allerdings über weite Strecken schwer, was möglicherweise auch der fünfwöchigen Spielpause geschuldet war.

Schon in der Anfangsphase zeigte sich, dass dieses Spiel kein Spaziergang werden würde. In der Abwehr unterliefen den Freisingern vor allem auf der rechten Seite einige Fehler in Eins-gegen-eins-Situationen und auch im Angriff war das Spiel im Rückraum zu behäbig. Die herausgespielten Chancen wurden darüber hinaus teils leichtfertig vergeben.  Im schnellen Spiel nach vorne wussten nur die Außenspieler zu überzeugen. Die über mehrere Wochen eintrainierten Kreuzbewegungen des Rückraums wurden dagegen nicht konsequent genug gespielt. So stand es Mitte der ersten Halbzeit 7:7. Im weiteren Verlauf der Halbzeit konnte sich die HSG aber steigern. Torwart Alexander Stallforth läutete mit zwei in Folge gehaltenen Siebenmetern die stärkste Phase des Spiels ein. Im Angriff brachte der eingewechselte Edgar Marker nun Tempo ins Spiel und konnte selber zwei Treffer erzielen. Mit einem Vorsprung von fünf Toren (16:11) ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit brachte Eching einen Spieler der ersten Mannschaft. Dieser konnte vor allem in seinen ersten Minuten auch einige Treffer aus dem Rückraum erzielen – von der restlichen Echinger Mannschaft ging jetzt aber deutlich weniger Gefahr aus. Zu sehr war den übrigen Spielern anzumerken, wie sie sich nun auf diese Rückraumaktionen verlassen wollten. Im schnellen Spiel nach vorne versuchte die Zweite jetzt häufiger die Kreuzbewegungen in der zweiten Welle zu spielen. Deutlich wurde, dass dieses Konzept von Trainer Holger Mundry bei konsequenter Spielweise zu klaren Torchancen führt. Am Ende einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit stand es 26:21.

Eine starke Leistungen in dieser Partie zeigten die beiden Torhüter Alexander Stallforth und Dominik Ferdinand mit vielen Paraden sowie die beiden Außenspieler Felix Miller und Manuel Gruber, die immer wieder „einfache“ Tore erzielen konnten. Insbesondere im Rückraum ist allerdings im Hinblick auf die bevorstehenden, entscheidenden Spiele gegen die HSG Schwab/kirchen und den ASV Dachau III eine deutliche Steigerung notwendig.

Statistik: Dominik Ferdinand (Tor), Alexander Stallforth (Tor), Holger Franke, Kevin Schmitz (1), Felix Miller (4), Manuel Gruber (5/2), Jens Reinhold (2), Florian Gaißbacher (2), Fabian Huber (3), Christoph Tribanek (2), Edgar Marker (3), Johannes Lemke, Oliver Hartung (2), Phillip Wenzel (2), Trainer: Holger Mundry

 

Zweite mit Arbeitssieg in Schrobenhausen

Zum Auswärtsspiel in Schrobenhausen am 19.02. konnte die Zweite ausnahmsweise einmal nicht in voller Mannschaftsstärke antreten. Trainer Holger Mundry war mit der A-Jugend unterwegs und auch aus der ersten Mannschaft konnte niemand aushelfen. Daher trat die HSG mit „nur“ elf Spielern an und wurde von Holger Franke gecoacht. Auch weil Schrobenhausen zu Hause Schleißheim geschlagen und gegen ASV Dachau III einem Punkt geholt hatte, war dieses Spiel nicht zu unterschätzen. In einem durchwachsenen Spiel erkämpfte sich die Zweite letztlich zwei nicht unverdiente Punkte.

Wie auch in den vergangenen Partien startete die HSG konzentriert. Aus einer soliden Abwehr wurde das bekannte schnelle Spiel nach vorne gespielt, sodass man sich über 3:5 auf 5:8 absetzen konnte. In dieser Phase ließ sich die Mannschaft auch nicht durch gegen sie verhängte Zeitstrafen aus dem Konzept bringen und erzielte auch in Unterzahl Treffer aus dem Rückraum. Schrobenhausen versuchte selber ebenfalls das Spiel schnell zu machen und war vor allem über den Kreis gefährlich. Mit den wiederholt herausgeholten Abprallern und Siebenmetern konnte die Heimmannschaft immer wieder verkürzen. Um die 20. Minute nutzte Schrobenhausen die in den letzten Spielen häufiger zu beobachtende Schwächephase der Freisinger zu diesem Zeitpunkt um mit dem 10:10 auszugleichen. Die HSG fing sich aber wieder und konnte sich mit schnellen Gegenstößen zur Halbzeit auf 13:16 absetzen. Die Führung hätte auch etwas höher ausfallen können, wenn bei einigen völlig freien Wurfsituationen nicht gezielt der gegnerische Torwart angeworfen worden wäre.

In der zweiten Halbzeit setzte sich das durchwachsene Spiel der HSG fort. Wenn mit Tempo und Struktur gespielt wurde, ergaben sich sofort Lücken, die immer wieder von Christoph Tribanek genutzt werden konnten. In einigen Angriffen fehlten Tempo und Struktur allerdings, sodass der Gegner nach voreiligen Aktionen, technischen Fehlern oder unkonzentrierten Abschlüssen selber Tempo laufen konnte. So blieb der Vorsprung der HSG bei ein bis drei Toren. Nachdem Schrobenhausen im eigenen Angriff phasenweise jeden Abpraller bekam und einige weitere Siebenmeter (insgesamt 8) herausholte, gelang kurz vor Schluss der 25:25 Ausgleich. Holger Franke nahm ein Timeout um die Mannschaft zu beruhigen und noch einmal auf die letzten Minuten einzuschwören. Letztlich bewahrte die Zweite die Nerven und konnte gegen eine offensive Abwehr der Heimmannschaft den Vorsprung von einem Tor über die Zeit bringen. Da Schrobenhausen in diesem Spiel abgesehen vom 1:0 zu keinem Zeitpunkt in Führung lag, war dieser knappe Sieg am Ende nicht unverdient.

Damit bleibt die HSG Freising-Neufahrn II mit jetzt 26:2 Punkten Tabellenführer und kann sich in den nächsten vier Wochen im Training auf den Saisonendspurt vorbereiten, der am 18.03. mit dem Spiel beim TSV Dachau 65 II beginnt.

Statistik: Dominik Ferdinand (Tor), Alexander Stallforth (Tor), Leonhard Wobbe (3), Christoph Tribanek (9), Manuel Gruber (2), Jens Reinhold (1), Florian Gaisbacher (5), Sebastian Hertel (1), Stefan Faig, Edgar Marker (4), Oliver Hartung (2), Trainer: Holger Franke

 

Zweite mit "Auswärtssieg" in Freising

Die Heimspiele der HSG wurden diesen Sonntag auf ungewohntem Terrain in der Moosstraße ausgetragen, da die Luitpoldhalle auf Grund von Bauarbeiten teilweise gesperrt war. Im Gegensatz zur letzten Woche ging man auf Grund der momentanen Tabellensituation gegen den TSV Karlsfeld II, Tabellenzehnter, als Favorit in die Partie.

Durch den Punktverlust der letzten Woche startete die HSG besonders motiviert ins Spiel. In den ersten 10 Minuten konnte man sich so ein 8-1 herausarbeiten. Nach dieser konzentrierten Anfangsphase schlichen sich sowohl im Angriff als auch in der Abwehr häufiger Fehler ein und Karlsfeld konnte sich somit auf ein 10-6 herankämpfen. Nach einigen Wechseln konnte die Konzentration aber wieder hochgehalten werden und es war dann immer wieder Edgar Marker, der mit seinen schnellen Bewegungen die Abwehr „austanzte“. So ging es mit einem verdienten 20-9 in die Pause.

Nach der Pause schickte Trainer Holger Mundry seine Mannschaft wieder in gleicher Formation auf die Platte. Leider konnten die HSG aber Anfang der 2. Hälfte nicht an das starke Spiel der 1. Halbzeit anknüpfen und so gelang es den Karlsfeldern immer wieder leichte Tore zu werfen. Beim Stand von 27-19 schenkte der Trainer wieder vielen seiner Stammkräfte das Vertrauen was sich bezahlt machen sollte. Die beiden Rückraumschützen Jens Reinhold und Florian Gaisbacher konnten nun ihre Chancen gegen den müde werdenden TSV regelmäßig nutzen. Über ein 32-23 kam es so zum Endstand von 36-25.

Auf Freisinger Seite kann man trotz der vielen Gegentore über einen verdienten und nie gefährdeten Sieg zufrieden sein. Einzig und allein die Chancenverwertung im Gegenstoß ließ in der 2. Halbzeit zu wünschen übrig und so konnte der neueingewechselte Karlsfelder Torwart mehrere freie Würfe parieren.

Am nächsten Sonntag geht es nun zum SSV Schrobenhausen II, den man im Hinspiel mit 29-24 besiegen konnte. Auf Grund des Ergebnisses aus dem Hinspiel lassen sich kaum Prognosen für das kommende Spiel ableiten und deswegen gilt es über die vollen 60 Minuten eine konzentrierte Leistung zu zeigen, um am Ende 2 Punkte mit nach Freising nehmen zu können.

Auf Freisinger Seite haben gespielt:

Dominik Ferdinand (Tor),  Andreas Messner (Tor), Kevin Schmitz (2), Manuel Gruber (3), Jens Reinhold (7), Florian Gaisbacher (7), Christoph Tribanek (3), Sebastian Hertel (2), Stefan Faig (1), Edgar Marker (8), Oliver Hartung (2), Sebastian Wärthl (1/1), Holger Franke, Fabian Huber

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