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Durch die Bank ein starkes Team

Die Hinrunde der weiblichen A-Jugend ist zu Ende und unsere Mädels stehen auf dem Podest an oberster Spitze. Die Stärken der Mannschaft liegen definitiv darin, dass wir jede Position mit demselben Leistungsniveau besetzten können. Wenn, Cara Bittner, die durch ihre guten Anspiele und ihr gutes Auge bekannt ist, eine kleine Verschnaufpause braucht, kann ohne Bedenken Sofia Knecht auf die Mitte nachrutschen. Durch ihr schnelles „eins gegen eins“ bringt Sie so manchen Gegner zum Verzweifeln. Im Rückraum zeigten dieses Jahr auch Leonie Kehlenbeck und unser Neuzugang Linda, dass sie durchaus in der Lage ist die Bälle von Hinten einzuhämmern und somit jeden Torwart schwach aussehen lassen. Am besten besetzt sind unsere beiden Außen-Positionen, auf welchen wir mit Julia Schweiger, Lioba Biswas, Tonia Miller, Nadine Kehlenbeck, Susanne Weber, Nika Miller und Leonie Goeppel munter durchwechseln können. Die beiden Letztgenannten unterstützen uns außerdem auch auf der Kreisposition. Mit Saskia Doetterl und Ramona Risi wird die Mannschaft durch die Erfahrungen der Beiden im Damenbereich unterstützt.

Nicht nur handballerisch, sondern in erster Linie auch durch ihr soziales Engagement schauen die „Young Stars“ zu den „Oldies“ auf. Unsere Nummer eins am Kreis, Sophia Nierhaus, zeigt sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, dass in ihr eine echte Handballerin steckt. Zu guter Letzt gilt ein riesen Lob unseren beiden Torfrauen, Nadine Hallinger und Sophia Knecht, die uns die ganze Hinrunde mit ihren grandiosen Paraden begeistern konnten. Ein unschlagbares Duo auf welches die beiden Trainerinnen sehr stolz sind.

Alle zusammen geben sie ein super Team und stehen somit zurecht auf dem ersten Platz. Manchmal wünschen sich die Trainerinnen Manuela Schuhbauer und Sandrine Nierhaus noch ein wenig mehr Motivation von ihren Schützlingen, sind im Großen aber sehr zufrieden mit jedem Einzelnen. Wir hoffen, dass wir die Rückrunde weiterhin überzeugen können und am Ende als Meister die Saison beenden.

Letzter Sieg vor der Winterpause für die wA-Jugend

Am 09.12.18 begegneten wir um 18 Uhr der TG Landshut. Unser letztes Spiel vor der Winterpause und auch wenn uns der 1. Platz schon sicher war, wollten wir dieses Spiel nicht einfach herschenken. Doch natürlich mussten wir das Spiel wieder unglaublich spannend gestalten und unsere Trainer so wie die Zuschauer auf die Folter spannen (sonst wäre es ja langweilig J). Auch in dieser Partie sahen die ersten fünf Minuten nicht schlecht aus und wir nutzten die Lücken der sehr offensiv stehenden Abwehr. Doch um es spannend zu machen arbeiteten wir, nun nach dem Ablauf unserer fünf Minuten, grauenhaft in der Abwehr und auch die Lücken wurden plötzlich zu klein. So kämpfte sich die TG immer weiter an uns ran und die Krallen wurden auf beiden Seiten ausgefahren, so dass es immer hitziger wurde. Leider konnte auch der Schiedsrichter nicht zur Beruhigung der Lage beitragen. Also wurde es ein Kopf an Kopf rennen und in der 19 Spielminute nutze Manu Ihre Auszeit, um uns klar zu machen welchen Platz wir haben, und auf welchem Landshut steht. Leider funktionierte nur die Abwehr danach einen Tick besser und so gingen wir mit 11:12 in die Halbzeitpause.

Jeder von uns war nicht gerade erfreut über diesen Spielstand, genauso wenig wie unsere Trainer, die versuchten uns in der Kabine klar zu machen, dass es so nicht weitergehen kann. Also gingen wir in die zweite Hälfte, mit Feuer in den Augen, das von Wut genährt wurde und gespitzten Krallen. Doch es ist schwer aus einem solchen Kopf an Kopf Rennen wieder raus zu kommen, zumindest bis zur 37 Minute in der Saskia (die extra nach dem Damenspiel noch zu uns gefahren ist) das 14:16 warf. Diesen Vorsprung ließen wir uns so schnell nicht mehr nehmen, auch wenn wir im Angriff immer noch Probleme damit hatten, ohne unseren Mittelspieler zu spielen, der von der Abwehr aus dem Spiel genommen wurde. Leider dachte sich wohl auch der Schiedsrichter das Spiel spannend gestalten zu müssen, und so fand er meist nicht gerechtfertigte Vorwände uns (aber auf gar keinem Fall den Gegnern) Zeitstrafen zu geben. Aber auch davon liesen wir uns nicht beirren. Auch nicht als die TG damit anfing uns schon vor der Mittellinie abzufangen. 5 Minuten vor Spielende bekamen wir bei einem Stand von 22:23 einen 7m der zum Glück auch verwandelt wurde. Doch das Spiel war dadurch noch lange nicht vorbei und es wurde weitergekämpft, aber wir konnten das Spiel mehr oder weniger souverän mit 23:25 beenden.

Zum Schluss möchte ich noch zwei Sachen erwähnen. Erstens Handball ist kein Theater, was aber die Schauspielleistung unserer Gegner vermuten ließe. Und zweitens, es gehört dazu, sich nach dem Spiel abzuklatschen und es ist unsportlich, dies nicht zu tun. Auch wenn das Spiel gegen Landshut ein schwer erkämpfter Sieg war stehen wir, nichts desto trotz wohl verdient an der Tabellen Spitze mit 5 Siegen und keiner einzigen Niederlage. WEITER SO MÄDELS!

Es Spielten… Schwaiger Julia; Knecht Sofia 5; Miller Nika 1; Biswas Lioba; Weber Susanna; Göppel Leonie 4; Kehlenbeck Leonie 2; Kehlenbeck Nadine 2; Dötterl Saskia 8; Bittner Cara; Miller Tonja 1; Risi Ramona 2; Hallinger Nadine (Tor); Knecht Hanna (Tor)

weibl.A-Jgd TV Altötting - HSG Freising-Neufahrn

wA: TV Altötting - HSG Freising-Neufahrn   (9:9) 17:18 

Am 18.11.28 um 13:45 nahm das Unheil seinen Lauf und der Startpfiff des Schiedsrichters besiegelte es.

Um ehrlich zu sein die ersten 5 Minuten sahen wunderbar aus, jede Chance wurde genutzt und so konnten wir auch 1:4 gegen den TV Altötting in Führung gehen. Doch dann funktioniert nix mehr weder in der Abwehr noch im Angriff (wer weiß was Plötzlich mit uns los war). Die Gegner konnten durch diesen „Zustand“ aufholen, ja schlimmer noch in der 15 Spielminute gingen sie sogar 5:4 in Führung. Zum Leidwesen aller wurde es, auch nach der kurzen Auszeit unserer Trainerin, nur bedingt besser da wir nun wenigstens in der Abwehr besser standen. So gingen wir mit 9:9 in die Pause und mit zitternden Knien in die Kabine zur Manu da wir ja alle wussten das dieser Spielstand keines Wegs gerechtfertigt war.

Nach einer Ansage und einer kurzen Zeit in der wir in uns gehen konnten gingen wir wieder auf das Spielfeld. Und Gott sei Dank es wurde besser.Aber auch Altötting wollte mit zwei Punkten von diesem Spielfeld gehen und es wurde ein erbitterter Kampf. Auch die Zuschauer konnten nicht mehr an sich halten vor allem unqualifizierte Rufe der Altöttinger Zuschauer begleiteten uns die ganze zweite Hälfte.
Die Spielerinnen ließen sich davon Hetzen und so passierte es, dass Sie plötzlich noch zu dritt auf dem Feld standen. Da die Gegner meckerten, bei einem Konter schupsten und in den Wurfarm griffen. Doch da wir an diesem Tag nun wirklich nicht gut drauf waren nutzten wir dies nicht und so stand es auch noch in der 51 Spielminute nur 14:16.
Die Gemüter jeder einzelnen Spielerin auf dem Feld und auf der Bank war erhitzt den zwei Tore Führung im Handball schnell aufgeholt werden können. Werden wir das Spiel vielleicht doch nur mit einem Unentschieden zu Ende bringen? Werden die 1 ½ Stunden Fahrt nur mit einem Punkt gelohnt?
NEIN natürlich nicht in der 58 Spielminute bekamen wir einen 7 Meter der über Leben oder Tot entscheiden sollte und dieser wurde von Cara verwandelt. Also durften wir leben (zumindest bis zum Straftraining am DienstagJ). Am Ende stand es auf der Anzeigetafel 17:18 und man muss sagen das war ein dreckiger Sieg und der Spielstand war auch in keinem Fall gerechtfertigt. Aber wir konnten das Spiel trotz eines so schlechten Tags für uns entscheiden, was schon auch was heißen mag.
Zum Schluss muss noch gesagt werden, dass es unser 6 Zuschauer schafften gegen alle Zuschauer von den Gegnern anzukämpfen und uns auch bei diesem qualvollen Spiel anfeuerten und eben nicht wüst irgendwelche unqualifizierten Aussagen in das Feld rufen auch wenn eine von uns am Boden lag (was beim Handball durchaus vorkommen soll).

Es Spielten… Schwaiger Julia; Knecht Sofia 5; Nierhaus Sophia; Göppel Leonie 4; Grötzinger Linda 1; Kehlenbeck Leonie 4; Kehlenbeck Nadine 1; Bittner Cara 1; Risi Ramona 2; Hallinger Nadine (Tor); Knecht Hanna (Tor)

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